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 Massive Trio FF and stuff (not so massive)

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Kauzi
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BeitragThema: Massive Trio FF and stuff (not so massive)   Di Jul 19, 2016 3:03 pm

Mit einem leichten Lächeln klopfte sich Blake den Schnee von der Kleidung. Er war wirklich kein guter Skifahrer. Eigentlich hätte er ja auch lieber Snowboardfahren gelernt, aber sein Freund hatte es ihm verboten. Noch immer konnte er die leicht amüsierte Stimme in seinen Ohren widerhallen hören: „Wenn du nicht mal auf zwei Skiern stehen kannst, wie willst du dann auf einem einzigen Snowboard stehen können? Du brichst dir nur den Hals!“
Nunja, Blake gab es nicht gern zu, aber Julian hatte ja irgendwie recht. Während er selbst sich nur mit äußerster Vorsicht und im Schneckentempo die Berge hinuntergewagt hatte, schien der Lockenkopf beinahe wie auf Skiern geboren zu sein. Blake war überzeugt, dass das an den nordischen Genen des Jüngeren liegen musste. Skifahren war ihm sicherlich genauso angeboren wie das Überleben in der Kälte und seine Orientierung in den bewaldeten Hängen. Tatsächlich schien sich Julie hier ganz Zuhause zu fühlen, es war unverkennbar, dass er sich mit diesem Urlaub einen Traum erfüllt hatte und Blake selbst….Nun, er war glücklich, solange er mit dem jungen Künstler zusammen war. Sie kannten sich schon seit Kindertagen, eine äußerst kitschige Liebesstory war das, das musste er schon zugeben, aber was konnte Blake dafür, wenn er nun mal keine drei Tage ohne seinen Freund verbringen konnte? Sie waren zusammen aufs College gegangen und Julian war mit einem enormen Preisgeld verabschiedet worden, weil seine Ausstellungen über San Francisco hinaus Wellen geschlagen hatten. Blake mochte vielleicht nicht von einer Vielzahl schräger Kunstkenner bewundert werden, aber das Tattoostudio, in dem er arbeitete, zählte zu den Geheimtipps der Branche und er erzählte nur zu gern über einem Bier, welcher Prominenz er schon einen Namen auf den Hintern gestochen hatte.
Doch, das Leben war in letzter Zeit gut zu ihnen gewesen und Julian hatte schließlich beschlossen, dass sie im Winter – der an der kalifornischen Südküste normalerweise warm und sonnig war – nach Lake Tahoe fahren würden, ein Stück mehr oder weniger unberührter Natur, in dem der geborene Norweger endlich mal wieder Schnee zu sehen bekam. Als eingefleischter Kalifornier und Sonnenanbeter war es Blake zugegeben sehr suspekt gewesen, dicke Winterkleidung kaufen zu müssen und sein Shirt gegen einen Anorak eintauschen zu müssen, aber für Julie war er bereit, ein kleines Opfer zu bringen. Eine Woche waren sie nun bereits hier und mittlerweile konnte Blake sich mehr oder weniger auf den Skiern halten und konnte von den seichten Hängen zu den richtigen Pisten übergehen. Neben einem Skilehrer, den Julian für eine stolze Summe für sie engagiert hatte, kümmerte sich der Lockenkopf allerdings auch so sehr fürsorglich um Blake. Wenn er dem dick eingemummelten Blondschopf dabei zusah, wie er ihn geduldig immer wieder aufsammelte und ihm mit ruhiger Stimme den ein oder anderen Trick verriet, konnte Blake sich nicht vorstellen, dass er in irgendeinem anderen Szenario auf dieser Welt glücklicher hätte sein können. Scheiße, wen interessierte es da schon, wenn er zum gefühlt hundertsten Mal mit dem Hintern im Schnee landete, wenn er jeden Abend mit der Aussicht auf Julians heißen Körper und seine weichen Lippen abschloss? Julian mochte ihn im Skifahren übertroffen haben, aber im Bett machte Blake niemand etwas vor.
Diese urigen Holzhütten mit ihrem prasselnden Kamin waren das reinste Paradies für den näheliebenden Tättowierer und er war froh, dass Julian das Luxusprogramm für sie gebucht hatte und sie ein Ferienhaus ganz für sich allein hatten. Spießige Skiurlauber hätten es sonst sicher nicht begrüßt, wenn im Nebenraum die ganze Nacht gevögelt wurde, aber das war ein Teil des Urlaubs, den Blake sich ganz sicher nicht nehmen lassen würde. Sie waren jung und heiß und er konnte seine Finger nicht von Julian lassen, selbst, wenn er gewollt hätte. Ein gut funktionierendes Paar waren sie schon immer gewesen und dieser Urlaub tat ihnen gut, war eine lang verdiente Auszeit. Wenn Julian abends seine geübte Skilehrerrolle ablegte und wieder ganz der etwas schüchterne, aber doch so schmutzige Liebhaber wurde, blühte Blake ganz auf. Es war ein Privileg, jede Facette von Julian zu kennen, jede Faser bis ins Innerste durchblickt zu haben, sodass es sich manchmal fast so anfühlte, als wenn sie ein Wesen wären. Nur nicht beim Skifahren. Da war Blake eher zwei linke Füße statt einer rechten Hand.
Geringem Protest zum Trotz wollte Julian heute abseits der viel befahrenen Strecken bleiben.
„Es muss wundervoll sein, durch den Wald zu fahren, ohne irgendwelche blöden Touristen um uns herum“, redete Julian beim Frühstück wieder auf ihn ein.
„Sind wir nicht auch blöde Touristen?“, warf Blake ein und überspielte seine Unsicherheit mit einem Grinsen.
„Mag sein, aber trotzdem-„
Julian zuckte etwas hilflos mit den Schultern, dann hellte sich sein sommersprossiges Gesicht auf, als er einen Gedanken gefasst zu haben schien, den er für überzeugend hielt. Blake konnte ganz genau sehen, wie sich seine Stirn kräuselte, als er nachdachte, wie er die Unterlippe zwischen die Zähne klemmte.
„Fändest du es nicht spannend? Ich meine diese Hütte, die wir vor zwei Tagen unten vom See aus entdeckt haben…..Die zu finden und dort die Nacht zu verbringen, findest du das nicht spannend? Abseits der Regeln….“
Oh, er versuchte so sehr, den bösen Jungen raushängen zu lassen. Wie sehr er wohl selbst von seiner Geschichte überzeugt war? Julian wollte sicherlich nur die Wälder genießen und ein wenig Ruhe haben, sich näher an der Natur fühlen und dieser ganze Kram, den Blake nicht wirklich nachvollziehen konnte. Der andere Teil allerdings, den Regelbruch und den verbotenen Sex, vielleicht ein kleiner Einbruch….Das alles klang sehr viel mehr nach seinem Geschmack. Mit einem Grinsen beugte er sich über die Tischplatte zu Julian hinüber und schob sein Kinn ein wenig zu sich hinauf.
„Wenn du dem Ruf der Natur folgen willst, kann ich natürlich nicht Nein sagen“, hauchte er verführerisch, bevor er Julians Lippen mit einem langen Kuss bedachte. Der Gedanke ans Skifahren machte ihn vielleicht nicht unglaublich euphorisch, aber der Sex danach hätte ihn wohl auch ohne Schneeanzug warmhalten können. Drei Stunden später befanden sie sich weit ab von ihrer sonstigen Strecke, umgeben nur von der Stille der Berge. Natürlich war diese Strecke nicht ganz so fürchterlich geheim und außerhalb der Regeln, wie die beiden sich das gerne eingeredet hätte. Es war durchaus erlaubt, hier zu fahren, es gab sogar einen Lift, der sie in der Nähe abgesetzt hatte, aber die Piste war nicht festgelegt, sie konnten fahren, wo sie wollten und es war nicht wirklich stark bevölkert hier. Vorsichtig wie er war hatte Julian eine Karte mitgebracht, ihren Startpunkt eingetragen und die mysteriöse Blockhütte, die versteckt zwischen zwei breiten bewaldeten Streifen kaum sichtbar gewesen war, fast so, als wenn sie nicht gefunden werden wollte. Noch ein Grund mehr danach zu suchen, hatte Blake beschlossen. Bestimmt war es eine abgewrackte, zugige Hütte, die nicht mehr bewohnt war, aber das kleine Geheimnis machte die Fahrt doch umso spannender.
Heute war frischer Schnee gefallen, weswegen sie auch erst relativ spät losfahren konnten. Tatsächlich blieben ihnen nur wenige Stunden, aber das dürfte für die Abfahrt sicherlich locker reichen. Blake warf noch einen letzten Blick auf die Karte, versuchte sich ein wenig zu orientieren, gab Julian einen kurzen Kuss und stieß sich dann ab. Er hatte selbstsicher und abenteuerlustig wirken wollen, musste aber bereits nach einigen Metern wieder etwas abbremsen, was Julian die Zeit gab, an ihm vorbei zu schießen. Der Lockenkopf hatte ihm irgendetwas zugerufen, doch die Worte wurden ihm von den Lippen gerissen und verloren sich im alles dämpfenden Schnee. Blake konnte sich auch so vorstellen, dass er ihn trietzen wollte. Nun, das sollte er nur versuchen! Entschlossen lehnte er sich wieder ein Stück nach vorn und beschleunigte. Das mulmige Gefühl in seiner Bauchgegend ließ relativ schnell nach, ersetzt von einem unbeschreiblichen Adrenalinrausch. Julian hatte wirklich recht gehabt: zwischen den dunklen Nadelbäumen Ski zu fahren war tausendmal besser als auf den lauten, zurechtgepressten Pisten im Urlaubsgebiet. Schnell hatte er den Lockenkopf eingeholt, drehten sie Slaloms zusammen und wirbelten den frischen weißen Pulverschnee um sich herum auf. Wenn sie kleine Waldstücke durchquerten war das Licht gedämpft und von sattem Grün und wenn sie längere Strecken im Offenen fuhren, konnten sie den Lake Tahoe in seiner gigantischen Pracht unter sich liegen sehen. Beide erwischten sich dabei, wie sie in unglaublich weiten Serpentinen abwärts fuhren, um die Zeit zu strecken, die sie hier verbrachten. Mittlerweile mussten sie mit der Hütte, die sie suchten, auf einer Höhe sein. Wurde auch Zeit, denn die Sonne stand bereits recht tief. Blake hielt nun seit gut einer Stunde noch schärfer Aussicht als zuvor; irgendwo hier musste es doch sein! Gerade hatte er sich auf einen potentiellen Streifen am südlichen Hang konzentriert, als er Julian laut rufen hören konnte. Eilig überwand er die letzten Meter zwischen ihnen und folgte Julians ausgestrecktem Arm mit einem Blick.
„Da, siehst du es? Ich kann das Dach zwischen den Bäumen sehen! Das muss sie sein, oder nicht?“, plapperte Julian aufgeregt und zupfte an Blakes Ärmel.
„Sind sicher nur gut zwanzig Minuten. Wird auch langsam Zeit, dass wir uns aufwärmen, meinst du nicht?“, fragte er mit einem verschmitzten Grinsen und Blake konnte die Hitze bereits jetzt in sich aufsteigen spüren. Eilig stieß er sich ab und folgte der gedachten Luftlinie, die Julians Finger gezogen hatte. Julian hatte wirklich nicht schlecht geschätzt: nach gut zwanzig Minuten stand die Blockhütte vor ihnen, sicher eingebettet zwischen einigen besonders hohen Fichten. Der frische Schnee lag wie eine Kappe auf dem Dach der Veranda. Blake konnte kein Licht sehen, aber vollkommen verlassen und heruntergekommen sah die Hütte auch nicht aus. Gar nicht schnell genug konnte Blake die Skier von seinen Füßen entfernen, seine normalen Stiefel aus dem Rucksack ziehen. Die Zehen brauchte er sich hier nicht abzufrieren, er wollte gerne mit allen zehn zurück nach San Francisco. Julian war wie immer einen Ticken schneller gewesen als er selbst. Die Handschuhe von den Händen gezogen besah sich der Lockenkopf mit der ihm innewohnenden Vorsicht die Tür.
„Ich glaub, das Schloss kannst du knacken, Blake“, rief er ihm glucksend zu. Blake wollte nicht länger warten, der Anblick dieses leichten Grinsens, was auf Julians Lippen lag war genug für ihn. Ohne ein weiteres Wort war Blake an Julian herangetreten, hatte ihn bestimmt gegen die hölzerne Front des Hauses gepresst und drückte seine Lippen auf Julians Mund. Die Hände des Jüngeren hatten sich schnell einen Weg unter die dicke Daunenjacke gebahnt und Blake konnte die Kälte nicht einmal wahrnehmen, wenn Julians Finger sich so bestimmt gegen seine Haut pressten, wenn seine Zunge sich so fordernd in seinen Mundinnenraum schob und der ganze schlanke Leib sich so eng gegen ihn presste. Er war froh, dass Julian so zart und fragil war, sodass selbst Blake ohne allzu große Anstrengung den schlanken Leib anheben und auf seine Hüfte heben konnte.
„Erst das Schloss Blake, sonst frier ich mir den Schwanz ab“, keuchte Julian zwischen zwei Küssen, während seine Nägel sich in Blakes Nacken gruben. Gott, er machte es ihm aber auch nicht gerade leicht mit der Zurückhaltung! Blake stieß ein kleines theatralisches Stöhnen aus, was von Julian mit einem Biss auf seine Lippe belohnt wurde.
„Du hast gut reden, dein Schwanz hat es ja auch schön warm!“, zischte er, woraufhin sie beide in gedämpftes Gelächter ausbrachen. Für einen Moment drückte Blake sein Gesicht in Julians Halsbeuge. Er roch so furchtbar gut und die Wärme, die von ihm ausging, machte die Kälte der Umgebung wieder etwas wett. Während er mit einem kleinen Dietrich, den er immer im Rucksack bei sich hatte, in dem einfachen Schloss herumstocherte, konnte er Julians Arme spüren, die sich um seine Leibesmitte geschlungen hatten, seine sanften Bewegungen, wie seine Finger über seinen Bauch strichen und sich hin und wieder etwas tiefer verirrten, kurze unschuldige Berührungen nur, aber Julian wusste ganz genau, dass selbst solche Kleinigkeiten Blake schon ganz verrückt machten. Gerade hatte Blake sich in der Umarmung herumgedreht, kurz vom Schloss ablassen, als er plötzlich eine Bewegung aus dem Augenwinkel bemerkte und sich die Tür ganz ohne sein Zutun öffnete. Erschrocken wich er einen Schritt zurück, Julie instinktiv hinter sich schiebend, als plötzlich eine hochgewachsene Gestalt im Türrahmen stand. Dunkle Augen blickten aus einem scharfkantigen Gesicht zu ihm hinab und ein schiefes Lächeln traf Blake mit ungeahnter Wucht.
„Und was genau habt ihr zwei Turteltauben bei meinem Ferienhaus verloren?“

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