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 Blablabla Bullshit

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Mrs Lovett
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BeitragThema: Blablabla Bullshit   So Jul 17, 2016 7:22 pm

Schwitzende Leiber drückten sich aneinander, tanzen im Takt der dröhnenden Musik, die den großen Raum umgab. Der Bass drang durch seine Haut, durchschüttelte den ausgelassenen Leib, der nie gedacht hätte, dass ein bisschen Musik, gepaart mit ein paar Drinks ihm so guttun könnte.
Eigentlich waren Nachtclubs nicht seins gewesen, er mochte die Ruhe, mochte es sich mit seinen Freunden unterhalten zu können, ohne, dass man sich die Kehle wundschrie, doch manchmal musste die überschüssige Energie wohl einfach raus.
Julian hatte schon lange keine ausgelassene Zeit mehr gehabt, seine Versuche, irgendwie als Künstler groß rauszukommen waren gelinde gesagt nicht gut verlaufen, er konnte nicht von seinem Talent leben, zumindest noch nicht, dabei waren seine Voraussetzungen so perfekt! Stipendium, monatliche Ausstellungen seiner Universität, zu der jedes Mal bekannte und einflussreiche Leute eingeladen wurden, die sich auch merklich für seine Werke zu interessieren schienen. Wieso also lief es trotzdem so schlecht für ihn?
Um die Miete zahlen zu können musste der junge Mann kleine Modeljobs annehmen, zu seinem Glück war sein Typ sehr gefragt, sein Körper schien den Auftraggebern gut genug zu sein und obwohl er die gesamte Modelindustrie nicht sonderlich mochte und auch nicht ihre Werte vermittelte, war es wenigstens ein einfacherer Weg um etwas an die Kohle ranzukommen, die er fürs Leben und für seine Kunst brauchte.
Das Gute am Model sein waren wohl die vielen verschiedenen Locations, die seine Augen bereits erblickt hatten. Er konnte durch die Staaten reisen, konnte Orte sehen, die im Verborgenen lagen und nun- wo wenigstens das Semester ein Ende genommen hatte- hatte er sich vorgenommen von dem gesparten Geld auch die restlichen Städte zu bereisen, die auf seiner Liste standen…natürlich nicht allein! Er und zwei weitere Freunde hatten sich mit riesigen Rucksäcken, einem kleinen Zelt und etwas Geld in der Tasche aufgemacht, hatten neue Leute getroffen, in den widerlichsten Motels die Nacht verbracht, wenn sie nicht gerade auf das winzige Zelt angewiesen waren, wo sie mehr oder weniger sich zu einem Knoten aus Gliedmaßen arrangieren mussten, um überhaupt hineinzupassen. Doch er genoss es, er brauchte diese kleine Auszeit von Misserfolgen und Überarbeitung. Sie mochten vielleicht nicht in den besten Hotels nächtigen, doch Julian musste zugeben, dass es wohl die angenehmsten Nächte mit dem festesten Schlaf waren, die er seit Langem nicht mehr hatte.
Seine Kunst profitierte ebenfalls davon- kaum hatten sie mit ihrer Reise begonnen, war sein Skizzenbuch bereits bis zum Rand voll mit Portraits und all dem, was sein kreatives Köpfchen inspirierte.
Heute hatten sie sich ein wenig Auszeit gegönnt. New Mexico mochte vielleicht nicht allzu bekannt sein für viele Schwulenclubs, generell kannte man ganz sicher nicht die Szene hier, man wusste nicht einmal, wie die Einheimischen hier drauf waren, doch hatten sie sich schnell zurechtgefunden und konnten sich nun mitten in der Nacht mit anderen mehr oder weniger attraktiven Männern die Zeit vertreiben.
Es war so lange her, seit sie sich wirklich eine Auszeit gegönnt hatten, doch ihr Trip neigte sich beinahe dem Ende, nicht viele Orte waren übrig und sie wollten die letzten Wochen so angenehm wie möglich ausklingen lassen ehe der Alltag sie wieder einholte.
Julian ließ es sich nicht nehmen mit einigen Typen zu flirten, zu lachen und eng umschlungen zu tanzen, während sein eigenes Oberteil allmählich begann an ihm zu kleben. Es war so heiß hier drin, doch er spürte beinahe nichts mehr davon, es fühlte sich so an, als wäre er ein Teil des Nachtlebens, ein Teil dieses Clubs.
Doch so gerne er gar nicht mehr seinen knackigen Hintern von der Tanzfläche wegbewegen wollte, das viele Schwitzen zwang den Blondschopf dazu, sich irgendwann von einer kleinen Gruppe heißer Typen loszulösen und seiner trockenen Kehle an der Bar einen Gefallen zu tun.
Seine Freunde hatte Julian wahrscheinlich vor einer Stunde bereits verloren, wahrscheinlich hatten sie sich genauso mit den anderen hier beschäftigt, sie würden sich schon wiedersehen, spätestens morgen früh in ihrem gemieteten Hostelzimmer oder davor, je nachdem wo jeder von ihnen die Nacht verbringen würde. Angst hatte er nicht um die beiden, er wusste, dass sie alle gut darin waren zurechtzukommen und sich zu orientieren, sie hatten es spätestens auf diesem Trip gelernt!
Julian wischte sich die kleinen Schweißperlen von der Stirn, wartete, bis seine Atmung sich wieder reguliert hatte, eher sich zum Barkeeper herumdrehen wollte, jedoch sein Blick an etwas- oder besser gesagt jemand anderem- hängen. Die blauen Augen musterten die Gestalt etwas länger, möglichst unauffällig, auch, wenn so etwas in einem Gay- Club ziemlich egal war. Der Kerl war ein gutes Stück größer als seine Wenigkeit, muskulös. Die kurzen Haare erschienen dunkel, doch bei den Lichtverhältnissen hier konnte er sich ebenso gut täuschen, doch eigentlich war es mehr das Gesicht, worauf er sein Augenmerk richtete. Im Vergleich zu seinem hatte es scharfe, härtere Züge. Er hatte etwas von einem Filmstar aus den alten Schwarzweißfilmen, etwas, was ihn beinahe magisch anziehend fand, dass Julian für einen Moment seinen Durst gar vergaß.
Der Fremde schien bemerkt zu haben, dass er beobachtet wurde, sein Blick wanderte in einer fließenden Bewegung zum Künstler, ihm ein schiefes Grinsen schenkend, als sich ihre Blicke trafen. In jeder anderen Situation wäre es ihm vielleicht unangenehm gewesen, dass man ihn dabei erwischte, wie er jemand anderen einfach so unverschämt anstarrte und all seine Attribute besser betrachtete, herausfand, ob er sein Typ war, doch hier erfüllte ihn eher eine innere Freude, dass er die Aufmerksamkeit des Schönlings auf sich richten konnte.
Der Gelockte verspürte eine Art kribbeln, als der andere näher heranrutschte, sich anschließend zu ihm herunterbeugend, sodass er ihn besser hören konnte. „Möchtest du was trinken?“, rief die dunkle fremde Stimme in sein Ohr, woraufhin er ihm bestätigend zunickte. Wieso auch nicht, es war immer gut, wenn andere ihm den einen oder anderen Drink bestellte, so musste er nicht unnötige Scheine verschwenden.
Julie wollte noch schnell hinzufügen, was er überhaupt trinken wollte, doch war der hübsche fremde Mann bereits in einem kurzen Gespräch mit dem Barkeeper, der ihm im nächsten Augenblick zwei Gläser in die Hände drückte, wovon eins kurze Zeit später in seiner Hand landete und er vorsichtig an der Substanz nippte.
Vielleicht etwas zu stark für seinen Geschmack, doch wollte er sich nichts anmerken lassen, stattdessen ließ er seine Blicke ein weiteres Mal über den fremden Mann gleiten. Er war nicht klischeehaft gekleidet wie manch andere Kerle hier, wahrscheinlich hätte man nicht einmal sagen können, dass er schwul war, hätte man ihn irgendwo auf der Straße gesehen. Dafür waren solche Clubs wahrlich ein Segen!
Von Nahen wirkte er irgendwie noch anziehender als ohnehin schon und Julie wusste noch nicht wohin seine Gedanken ihn heute bringen würden.
„Danke für den Drink.“, entgegnete er mit lauter Stimme, dem anderen ein breites Lächeln schenkend. „Ich bin übrigens Julie.“, fügte der Blonde anschließend hinzu, erneut an dem zu starken Drink nippend. Vielleicht wäre es einfacher gewesen das Zeug in einem Rutsch runterzukippen, doch er hatte Angst, dass seinem Magen das so gar nicht gefallen würde, sodass er es lieber bei kleinen unschuldigen Schlücken beließ. So hatten sie immerhin einen Vorwand länger miteinander zu reden!
„Leurent. Dämliche Fragen zu stellen wie ‚ich habe dich hier noch nie gesehen, bist du neu hier?‘ oder ‚was machst du so hier‘ wären wahrscheinlich das Lächerlichste, was ich jetzt tun könnte. Allerdings könnte ich dich, natürlich nur aus purer Neugier, fragen, ob du heute allein oder in Begleitung gekommen bist.“, erneut formten die Lippen des Fremden, der offenbar auf den Namen Leurent zu hören schien, ein breites Lächeln und präsentierten dabei eine Reihe von wahrscheinlich weißen Zähnen.
Wollte er ihn gerade etwa anmachen? Nun, Julie würde lügen, würde er behaupten, dass er so etwas nicht erwartet hätte. „Spielt denn meine Begleitung wirklich eine Rolle? So aus reiner Neugier- würde es dir denn etwas ausmachen, wenn ich meine Begleitung hier sitzen lassen würde um dich ein bisschen…näher kennenzulernen? Aber du brauchst dich nicht zu sorgen, meine Freunde haben sich bereits andere Beschäftigungen gesucht, ich bin ein freier Vogel.“, sein Blick ruhte vielsagend auf dem schönen Gesicht des anderen, während er demonstrativ sein Glas an die Lippen ansetzte, anschließend mit seinem Daumen die kleinen Reste des Alkohols wegwischend. „Was schwebt dir denn für den restlichen Abend so vor, großer Mann?“, es war erstaunlich wie die Euphorie und der Alkohol zugleich ihm so viel Übermut gab, nicht, dass er das alles wirklich gebraucht hatte, doch es gab ihm extra Selbstvertrauen, welches auch belohnt wurde.
Leurent hatte wohl gar nicht vor gehabt sich noch länger im Club aufzuhalten, jeder Blinde konnte sehen, was als nächstes zwischen den beiden passieren würde als er sein Glas in einem Zug leerte, Julians gleich dazu und im nächsten Moment entschlossen seine Hand nahm und ihn zwischen all den Menschenmassen hinaus in die frische Luft zerrte.
Alles in ihm schien vor Aufregung beinahe zu zittern, der Gelockte konnte seine Vorfreude kaum noch zügelnd und spätestens, als ihnen endlich ein Schwall kühler Nachtluft entgegenschlug, konnte er gar nicht anders, als den muskulösen Leib in eine Seitengasse zu manövrieren, ihn mit der Kraft, die in seinen Knochen zu stecken schien, gegen eine Mauer zu drücken. „Was, möchtest du etwa hier schon loslegen?“, erwiderte Leurent belustigt, jedoch schnitt der Kleinere ihm schnell das Wort ab, indem er seine Lippen hart auf den Mund des anderen presste, ihm wild und beinahe schon ein bisschen schroff die Zunge in den Rachen schiebend.
Es war so ein atemberaubendes Gefühl, er schmeckte nach Alkohol, Zigaretten und allem, was auf dieser Welt so gut und doch so verboten war, dass man gar nicht anders konnte, als sich dem hinzugeben.
Seine Hände fuhren unter das Shirt seiner neuen Errungenschaft, fühlte die harten Muskeln unter seinen Fingerkuppen. Sein Körper fühlte sich so warm an, dass er am liebsten bereits hier losgelegt hätte, doch sein Partner hatte offenbar ganz andere Pläne als er ihn mit sanfter Gewalt von sich schob.
Erst verspürte Julian so etwas wie Enttäuschung und im nächsten Moment wiederum Wut. Wollte er ihn etwa jetzt doch nicht mehr oder wieso schob er ihn einfach so beiseite?
„Nicht so schnell, Julie. Willst du wirklich den ganzen Spaß hier vergeuden? Mein Hotel ist nicht weit von hier. Glaub mir, ich stehe sehr auf schmutzige Dinge, doch wenn du wirklich eine Offenbarung erleben willst, sollten wir vielleicht den Ort wechseln. Du wirst dich doch ein bisschen gedulden können, oder?“, erwiderte Leurent belustigt, ihn mit hochgezogener Augenbraue musternd.
Nun, wenn der Blonde ehrlich war, wollte er nicht länger warten, doch wer wusste schon, was ihm im Hotelzimmer des anderen erwarten würde? Neugier hatte den schmalen Körper gepackt und er wollte nur zu gerne wissen, was dieser Kerl mit ihm anstellen wollte, dass er schon von Offenbarungen sprach. Er hatte es oft mit Typen zu tun, die so überzeugt von sich waren, die ihm beweisen wollten, was für geile Sexmaschinen sie doch waren und später hatten sie sich oft genug als eine reine Zeitverschwendung entpuppt. Hoffentlich war Leurent keiner von ihnen, auch wenn Julie nicht wirklich daran glauben wollte, dafür wirkte er so selbstsicher und erfahren. Das war ganz sicher keine Show, die der Dunkelhaarige für ihn abzog. Er hatte es nicht nötig bei anderen eine Show abzuziehen, nicht bei diesem Aussehen.
„Na gut, langweiliges Hotelzimmer dann, es soll lieber etwas ganz Großes sein, was mich dort erwartet.“, Julie verschränkte seine Arme, warf dabei seinen Blick demonstrativ auf den Schritt des anderen, ehe beide im nächsten Moment auflachten.

Das Hotelzimmer war tatsächlich nicht weit weg vom Club gewesen, noch dazu war es eines dieser schicken und noblen Dinger, die sich der Gelockte niemals hätte leisten können. Zumindest noch nicht.
Hatte er sich da etwa zusätzlich noch einen reichen Kerl geangelt? Wer hätte je gedacht, dass New Mexico so gut zu ihm sein würde?
Auch, wenn sich beide irgendwie darauf eingelassen hatten, mit ihrem Vorhaben zu warten, war ein bisschen Rummachen im Aufzug sicherlich nicht verboten gewesen und so, wie Leurent ihn gepackt hatte, seine Lippen stürmisch auf seine presste, war es wahrlich ein Wunder, dass sie nicht einfach hier auf der Stelle gevögelt hatten, Julian konnte spüren, dass selbst die Geduld des anderen langsam am seidenen Faden hing. Was war nur so wichtig an diesem Zimmer gewesen, dass er sich immer noch so zügeln konnte?
„Sagmal, Julie, hast du je kleine Spielchen gespielt?“, hauchte die dunkle Stimme des Größeren ihm leise ins Ohr, als sie langsam aus dem Aufzug stiegen, dabei auf eine der mit Gold verzierten Türen hin stolperten.
Seine raue Stimme, der heiße Atem auf der Haut- es bereitete ihm Gänsehaut, dass er gar nicht wollte, dass er aufhörte zu reden, es war zu betörend, seine Ohren konnten einfach nicht genug davon haben!
„Spielchen? Möchtest du etwa Strip Poker spielen? Ich bin vielleicht noch auf dem College, doch solchen Kram mache selbst ich nicht mehr.“, er stieß ein sarkastisches Lachen aus, wusste im Inneren jedoch bereits, dass er wahrscheinlich nicht solche Dummheiten meinte. Da steckte sicherlich mehr dahinter als es dem gelockten Kopf gerade bewusst war.
Es war nicht einfach schier überwältigt vom Hotelzimmer zu sein, Julie hatte sich beinahe gar nicht getraut ein Bein hineinzusetzen. Alles wirkte so riesig, es war mehr ein Penthouse als einfach nur ein Zimmer und der Blick auf die Stadt war einfach der pure Wahnsinn! Er ließ seinen Blick hastig durch das Zimmer wandern, auf das riesige Himmelbett, was nur darauf wartete, dass man sich hineinlegte. Wie verdammt reich war dieser Kerl nur gewesen? Er konnte wahrscheinlich jeden in diesem Zimmer vögeln und da entschied er sich für irgendeinen Rucksack- Touristen. Aber vielleicht kannte er ihn auch als kleinen Magazinen von den Modeljobs, die er angenommen hatte, auch wenn er seine leichten Zweifel hatte, dass jemand so Reiches irgendwelche Magazine auch nur eines Blickes würdigte, wo er abgelichtet war. Doch dafür kannte er den fremden Mann wohl zu wenig und eigentlich war er auch gar nicht hergekommen, um ihn kennenzulernen. Das war alles andere als oberste Priorität in diesem Augenblick.
Ohne großartig zu warten hatte sich Julie von seinen Schuhen entledigt, zog das Shirt über seinen Kopf und warf es anschließend beiseite. Er fühlte sich beinahe ein bisschen schlecht, dass er diesen makellosen Raum mit Unordnung füllte, doch sie würden ihn wahrscheinlich gleich noch unordentlicher machen, da würde ein Shirt wohl kaum den Unterschied machen. „Komm schon, willst du mich noch länger warten lassen? Meine Geduld hat auch irgendwann ein Ende und man hat mir etwas Großes versprochen.“, mit diesen Worten trat er näher an den Größeren heran, fummelte mit den Fingern am anderen Gürtel herum, öffnete anschließend mit fahrigen Fingern auch die restlichen Verschlüsse seiner Jeanshose. Seine Lippen formten ein breites Grinsen, als er langsam seine Hand in die Hose gleiten ließ, dabei das Glied des anderen umfassend, dabei einen überraschten Laut äußernd. „Groß ist es auf jeden Fall. Möchtest du immer noch deine Spielchen spielen oder kommen wir endlich zur Sache.“, demonstrativ begann er das Glied es anderen zu massieren und für einen Moment hatte er tatsächlich geglaubt die Oberhand gewonnen zu haben, hatte Leurent bereits seinen Arm mit sanfter Gewalt gepackt und breit lächelnd wieder aus seiner Hose herausgeholt.

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Mrs Lovett
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BeitragThema: Re: Blablabla Bullshit   Di Jul 19, 2016 5:17 pm

„Ich hab‘ dir doch bereits gesagt, dass ich Größeres mit dir vorhabe! Du bist doch sicher jemand, der gerne ein bisschen experimentell ist, oder? Purer Sex erscheint mir zu wenig, besonders mit dir.“, bei jedem anderen Kerl wäre es dem Künstler wahrscheinlich ein bisschen zu blöd gewesen, Leurent sprang ja mit ihm so herum, als könnte er hier einfach alles bestimmen. Und wie er jede Möglichkeit auf Sex gerade ausschlug...man konnte beinahe meinen, dass er gar keine Lust darauf hatte oder vielleicht war er einer der Typen, die bis jetzt noch gar keinen Sex mit Männern hatten? Oh, das wäre zu süß gewesen, doch sein Gegenüber wirkte viel zu entschlossen um einer von ihnen zu sein, sodass Julian diesen Gedanken schnell wieder beiseiteschob und stattdessen mit hochgezogenen Augenbrauen das grinsende Gesicht des anderen betrachtend. „Jetzt wird es mir langsam aber ein bisschen zu lächerlich! Glaub mir, einfacher Sex reicht mir vollkommen, er entspricht voll und ganz meinen Erwartungen…oder ist dir etwa nach Rollenspielen zumute? Bist du einer von den ganz Versauten?“, auf seine Lippen stahl sich ein dreckiges Grinsen. Offenbar hatte er sich hier einen der härteren Sorte geangelt. Vielleicht würde es ja doch noch spaßiger werden, wenn er sich ein wenig in Geduld übte. „Also gut, offenbare mir dein Vorhaben, ich bin ganz gespannt.“
Leurent schien nur auf das Zeichen des Blonden gewartet hatte, hob einen Finger und bat den Kleineren darum einfach dort zu warten, wo er sich aufhielt, ehe er mit einer schlichten schwarzen Tasche zurückkehrte und diese plump auf den Rand des Bettes warf. Waren da etwa seltsame Kostüme drin? Spielten sie vielleicht irgendwelche Filmszenen nach? Neugier packte den schmalen Körper, während er den Schönling dabei beobachtete wie er die Tasche langsam öffnete und ihm die Überraschung offenbarte, auf die er die ganze Zeit über gespannt gewartet hatte.
Was die strahlend blauen Augen da jedoch erkannten, verschlug ihm eher die Sprache anstatt ein zufriedenes Lächeln auf seinen Mund zu zaubern. Nicht, dass er so etwas noch nie gesehen hatte, er war schon das ein oder andere Mal in einem Sexshop gewesen und hatte sicherlich auch online eine Menge Kram gesehen, doch noch nie hatte er einen Typen getroffen, der doch tatsächlich darauf abfuhr! Vor seinen Augen präsentierten sich dunkle Seile, Plugs, Augenbinden, Knebel und so ziemlich alles, was das Herz eines Fetischisten begehrte. Das war also sein Spielchen, was er mit ihm treiben wollte!
Julian wusste nicht genau, wie er das alles empfinden sollte, sein Ausdruck war wahrscheinlich der Lächerlichste überhaupt, wie er mit halb geöffnetem Mund dastand und die Sachen anstarrte. Nun, er war nicht prüde oder so, eigentlich mochte er es sogar, ein wenig zu experimentieren und sich auf neue Dinge einzulassen, die prinzipiell Spaß machen könnten, doch hätte wohl jeder verstehen können, dass dieser Kram nicht unbedingt sein erster Gedanke war, als er sich auf den Dunkelhaarigen einließ. Dieser schien sich mehr über den Blick zu amüsieren, anstatt sich darum zu sorgen, dass er vielleicht gar nicht mehr auf seine Kosten kommen würde. Was machte ihn nur so sicher, dass Julie sich wirklich darauf einließ? Er war sich doch selbst gerade nicht mal sicher ob er nicht besser sein Shirt anziehen und weglaufen sollte! Nein…nein, eigentlich war das nicht einmal sein erster Gedanke gewesen, was den Blondschopf einseitig schockierte, auf der anderen Seite jedoch die Neugier und den Reiz, all das wenigstens einmal auszutesten, anlockte. Er war nicht abgeneigt, ja, er spürte sogar ein leichtes Kribbeln im Inneren bei dem Gedanken, was der Fremde vielleicht mit ihm vorhatte!
Nach einer gefühlten Ewigkeit hatte sich Julie endlich getraut in das Gesicht seines Nebenmannes zu blicken, leise schluckend. „Hätte ich mir doch denken können, dass jemand so Heißes irgendwo einen Knacks haben muss. Gibt es noch andere Offenbarung, die ich vorher erfahre, ehe du mich endlich deinen Schwanz wieder anfassen lässt?“, Julie hatte versucht besonders gelassen und desinteressiert rüberzukommen und wahrscheinlich war weder das Eine noch das Andere wirklich der Fall gewesen, wahrscheinlich hatte er in den Ohren des anderen so schrecklich lächerlich geklungen. An seinem Blick konnte er es jedoch nicht ausmachen, auch wenn das amüsierte Lachen beinahe schon Bände sprach. Er hatte ihn mit sanfter Gewalt zu sich herumgewirbelt, strich mit den langen Fingern sanft über den gliedrigen Rücken, was einen angenehmen Schauer auf der Haut des Gelockten hinterließ.
„Wer ist heutzutage schon normal? Du hast dich immerhin auf mich eingelassen, als musst du mindestens halb so verrückt sein wie ich! Also, was sagst du? Lässt du dich auf mein Spielchen ein oder bleibst du bei einfachem Sex? Keine Sorge, den Sex bekommst du heute garantiert.“, die Augen des Fremden hatten ihn ausgiebig gemustert, während die dunkle Stumme zuckersüß zu ihm sprach und ihn regelrecht in seinen Bann zog. Wahrscheinlich hätte jeder Idiot bei dieser Nähe sich auf so ziemlich alles eingelassen, was er von einem verlangt hätte und Julie war wohl oder übel einer dieser Idioten, auch wenn er für einen Moment zögerte. Er wusste nicht mal ob er ihm große Schmerzen bereiten würde oder was genau er mit ihm vorhatte! Sicher, er war nicht ganz blöd und wusste, was mit Seilen, Knebeln und peitschenartigen Dingern alles so gemacht wurde, doch die Theorie reichte nicht zwingend aus um das komplette Wissen über diese Vorlieben zu haben. Julie wusste nicht mal, ob ihm diese Schmerzen irgendwie gefallen würden. Doch was, wenn es ihm tatsächlich gefallen könnte? Er hasste es solche Dinge rational überdenken zu müssen, beim Sex war es so angenehmer, wenn man einfach seine Gedanken beiseiteschob, doch Leurent verlangte nicht nur Sex und solche Sachen sollten gut durchdacht sein, ehe er sich in einer Situation wiederfand, die ihm schrecklich unangenehm war!
„Ich kenne dich ja nicht mal, wie soll ich dir vertrauen? Gleich fesselst du mich irgendwo und gehst einfach und ich werde deine Rechnungen zahlen müssen! Aber weißt du was, du bekommst mein Einverständnis unter bestimmten Bedingungen!“, er hatte ihm am Kragen gepackt, zog ihn so näher an sich heran, entschlossen in seine Augen blickend. Er war nicht dumm, er wusste, dass es hier ohne Einverständnis und besonderen Abmachungen nichts lief. „Ich will keinen von diesen Knebeln auch nur nah an meinem Mund haben. Ich möchte ihn gerne noch benutzen, außerdem will ich dich beim Vögeln sehen- wage es bloß nicht mich herumzudrehen oder mir irgendwelche Augenbinden anzulegen, allerdings kann ich mich mit verbundenen Augen vorher vergnügen. Ich habe so etwas noch nie getan, Leurent...sei also etwas vorsichtiger als mit deinen Fetisch- Freunden. Du willst doch sicherlich mehr von mir heute Nacht haben.“, seine Zähne schnappten nach der Unterlippe des Anderen, ihm im nächsten Moment ein verschwörerisches Lächeln schenkend. Irgendwie hatten sie bereits ohne großartige Diskussionen telepathisch ausgemacht welche Rolle jeder von ihnen spielte und Julian war bereit, seine Rolle anzunehmen, auch wenn sein Selbstbewusstsein im Inneren eher einem zitternden, unsicheren Bündel glich, das vor lauter Aufregung gar nicht wusste, was es tun sollte. Gut, dass Leurent nicht in seine Gedanken blicken konnte.
„Kein herumdrehen und kein Knebeln, wenn das alles ist, ist es mir mehr als eine Freude dich ein bisschen gefügig zu machen. Und weil es dein erstes Mal ist, werde ich versuchen etwas sanfter zu dir zu sein. Ich brauche dir nicht zu erklären, was meine kleinen Spielsachen für einen Zweck erfüllen werden und was genau ich mit dir tun werde, nicht wahr? Wenn es dir zu hardcore wird, dir irgendwas unangenehm ist oder andere Dinge aufkommen, dass es dir nicht mehr gefällt- sag ‚Bananarama‘ und ich höre damit auf.“, seine Stimme war ernst, immerhin wusste er auch, dass so etwas nicht nur ein bisschen Rollenspielen und Sex in einer anderen Position war und Julian wusste das auch, auch wenn er das erfundene ‚safe- word‘ kaum ernst nehmen konnte „Bananarama? Und was Besseres ist dir nicht eingefallen?! Aber..ich habe verstanden, ich glaube…ich glaub ich bin bereit.“, Julian atmete noch einmal tief durch, schloss für einen kurzen Augenblick, ehe er sich komplett auf dieses seltsame Spiel einließ, was ihn in wenigen Sekunden erwarten würde. Er hörte noch ein zufriedenes Raunen, schlug hastig die Augen auf, nur um zu realisieren, dass der Fremde ihn von sich weggeschoben hatte und ihn nun mit verschränkten Armen betrachtete.
„Zieh dich aus, komplett. Ich möchte dich in voller Pracht betrachten.“, seine sanfte Stimme hatte sich binnen weniger Sekunden zu einem scharfen, herrischen, beinahe kalten Ton entwickelt, dass es Julie für einen kurzen Moment erschrecke und er nicht fähig war den Forderungen nachzugehen, unentschlossen im Raum stehend.
„Hab ich mich etwa nicht deutlich genug ausgedrückt. Ausziehen. Jetzt.“, forderte der Dunkelhaarige auf, zog dabei seine Augenbrauen zusammen. Wow, dass er so schnell in eine andere Rolle schlüpfen konnte, war bemerkenswert und Julie fühlte sich durch diese Bedrohlichkeit, die er angenommen hatte, auf einmal so klein und unterwürfig, dass er nur ein verlegenes „Jaja, ich mach ja schon“ murmeln konnte, während er sich langsam aus der restlichen Kleidung schälte, was lediglich aus Jeanshose, Boxershorts und einem Paar Socken bestand. Das Shirt hatte er ja bereits als allererstes von seinem Körper gerissen.
Gerade, als der Blondschopf glaubte langsam den Dreh rausbekommen zu haben, wurde er bereits ein weiteres Mal ermahnt, dass er erst gar nicht traute in die Augen des Anderen zu blicken. „Es heißt ‚Ja, Sir‘ und nicht anders. Du scheinst noch viel lernen zu müssen.“, entgegnete der Größere, trat dabei ein wenig näher an ihn heran.
Das konnte doch so nicht weitergehen, Julie wollte, dass das hier funktionierte, doch wenn er sich die ganze Zeit selbst im Weg stand und sich jedes Mal davor erschreckte, wie anders Leurent plötzlich war, würde das alles ganz sicher nicht funktionieren und den gesamten potenziellen Spaß rauben“
„Sir? Mir war klar, dass du älter bist aber so alt? Gut gehalten, alter Mann!“ Er wusste nicht, was in seinem Kopf sich dazu entschieden hatte, sich endlich in der Situation zurechtzufinden, doch er war froh, dass der Knoten geplatzt war und er sich sicher war, einen Platz in diesem kleinen Rollenspiel gefunden zu haben. Er mochte vielleicht keine Dominanz über den anderen haben, doch einfach wie ein kleines Mäuschen klein beizugeben erschien ihm auch ein bisschen zu einfach. Wenn er sich schon auf solch einen Wahnsinn einließ, sollte man ihm ein bisschen Freiheiten geben.
Seine Lippen formten ein forderndes, schiefes Grinsen, als sich ihre Blicke trafen und er spürte, wie die Aufregung und die Neugierde ihn packten, er wollte wissen, was sein Gegenüber nun tun würde. Sicherlich hatte er nicht erwartet, dass Julie ihm Konter geben würde! Und tatsächlich hatte sich Überraschung auf den markanten, bildschönen Zügen seines Gesichts abgezeichnet.
„Dein erstes Mal und du wirst schon frech. Du solltest den Mund nicht zu weit aufmachen, sonst muss ich ihn noch stopfen und keine Sorge, ich kenne andere Wege, Knebel sind nur eine bequeme Lösung. Wie ich sehe, muss ich deiner Erinnerung noch ein bisschen auf die Sprünge helfen, wer hier das Sagen hat aber keine Sorge, das wird dir schon schnell bewusst.“, seine Augen beobachteten ihn dabei, wie er diverse Gegenstände aus der Tasche herausholte, ein Halsband, eine Rolle mit einem seltsamen schwarzen Band und so etwas wie eine Art Reitgerte, vielleicht war es sogar eine gewesen.
Ohne großartigen Wortwechsel hatte Leurent das dicke Lederhalsband eng um seinen Hals angelegt, zog an dem großen Ring in der Mitte, ihm ins Gesicht grinsend. „Das nächste Mal, wenn du dein loses Mundwerk aufreißt, werde ich dich einfach wie ein Haustier irgendwo draußen anbinden und du wirst nichts dagegen tun können.“, hauchte seine Stimme ihm entgegen, ehe er abrupt von ihm abließ, etwas schroff an seinen Armen zog und sie hinter seinem Rücken mit dem schwarzen Band zusammenband. Es war kein Klebeband, es schnitt nicht in seine Haut und fühlte sich allgemein nicht unangenehm an. Ob er mit Absicht etwas genommen hatte, was ihm keine Schmerzen bereitete?
Es war ein seltsames Gefühl gewesen, nackt dazustehen, mit verbundenen Armen und darauf zu warten, dass man ihn vielleicht für irgendetwas in Form von Gewalt bestrafte. Er wollte nur zu gerne wissen, wie weit er gehen konnte, welche Knöpfe er drücken musste, dass Leurent ihn tatsächlich bestrafen würde. Gott, wollte er wirklich so gerne geschlagen werden? Julian war schockiert, dass er so schnell wollte, dass dieser Fremde ihm irgendwas antat. Dabei wusste er nicht einmal, wie das aussehen würde!
„Ich glaube, dass du bluffst. Wieso solltest du mich draußen irgendwo anketten, das würde dir doch gar keinen Spaß bereiten! Oder traust du dich nicht, etwas zu tun, weil es mein erstes Mal ist?!“, Julian wollte noch mehr sagen, doch da hatte Leurent bereits seine Hand auf die blassen Lippen des Kleineren gelegt. „Habe ich dir nicht gesagt, dass du den Mund halten solltest? Was für ein undisziplinierter Junge du doch bist. Auf die Knie und ich warne dich, dieses Mal wiederhole ich mich ganz sicher nicht!“, um seiner Forderung etwas mehr Ausdruck zu verleihen umfasste er die schmalen Schultern des Gelockten und zwang ihn mit sanfter Gewalt in die Knie. Selbst wenn er sich wirklich hätte weigern wollen, konnten seine Knie der Kraft des anderen Mannes nicht standhalten, sodass Julian sich geschlagen hab und sich auf dem Boden hinkniete, den Blick hinauf zu Leurent gerichtet. Es turnte ihn so schrecklich an ihn so ernst und dominant zu sehen, wie er mit ihm einfach herumspringen konnte, wie er wollte, dass er glaubte gleich vom bloßen Anblick eine Erektion zu bekommen. Doch er hatte genügend Selbstkontrolle, um ihm nicht so schnell den Gefallen zu tun, ein bisschen ärgern wollte er die größere Gestalt immer noch!
„So gefällst du mir schon viel besser.“, zufrieden betrachteten die hellbraunen Augen den Gelockten, ehe er den Blick erneut abwandte und eine Augenbinde hervorholte, die im nächsten Moment Julie jegliche Sicht versperrte.
„Hey, ich hoffe du nimmst das Teil rechtzeitig wieder ab!“, meckerte der Kleinere, unwissend, wohin er seinen Kopf drehen sollte, damit er den anderen direkt ansprach.
„Wenn du deine Lektionen gelernt hast, werde ich sie dir abnehmen, doch ab nun gelten andere Regeln, spürst du das?“ Julian spürte tatsächlich etwas, was über seinen Rücken strich. Wahrscheinlich war es das Reitgertending, was er gerade noch gesehen hatte. Es kitzelte ihn ein wenig, wie das Leder über seine nachte Haut strich, über seine Schultern, die Brust, sogar seinen Oberschenkel streifte. Und gerade, als er begann die sanften Streicheleinheiten zu genießen, schlug ihm ein Schwall von peitschendem Schmerz entgegen, dass er überrascht laut aufkeuchen musste.
„Du hast 49 Worte zu viel von dir gegeben, wenn ich mich recht erinnere, und das, ohne meine Erlaubnis bekommen zu haben. Allerdings ist 49 solch eine langweilige Zahl…sagen wir- du bekommst 50 Schläge und für jedes weitere Wort, was aus deinem losen Mundwerk kommt, einen weiteren Schlag. Immerhin musst du irgendwie lernen, nicht wahr?“, bei den Worten des Fremden musste der Kleinere laut schlucken. Er wollte ihn wirklich so oft mit diesem Ding schlagen? Zehn Schläge, okay, aber fünfzig?! Er war sich nicht ganz sicher, ob er seinem schönen Körper so etwas antun wollte, außerdem waren die Schläge mit diesem Ding gar nicht ohne! Die Stelle, wo er immer noch drauf gepeitscht hatte, brannte immer noch, auch wenn Julie sich sehr gut vorstellen konnte, dass er es nur dank der verbundenen Augen heftiger empfand als es eigentlich war.
Ausnahmsweise blieben die zarten Lippen des Blondschopfs geschlossen, er hätte zu gerne irgendwelche Einwände von sich gegeben, vielleicht um Leurent extra ein bisschen zu verärgern, doch in seiner Position musste er sich wohl auch hin und wieder dem Verlangen des anderen hingeben.
Unnötigerweise kniff Julie sich die Augen zusammen, er wusste nicht einmal wann oder wo er als nächstes Schmerzen verspüren würde und dieser Nervenkitzel, diese Unwissenheit trieben ihn allmählich auf die Palme, auch wenn es nicht lange dauerte bis das kalte Leder seine Haut traf, mit einem peitschendem Geräusch brennenden Schmerz hinterließ, der seinen Rücken hinunterging.
1.
Julian wusste, dass noch weitere solcher Schmerzen folgen würden und ihm war immer noch nicht sicher, wie er es empfinden sollte.
2.
Man gab ihm nicht einmal die Möglichkeit, aufzuatmen und seine Gefühle in irgendeiner Form einzuordnen. Abgesehen vom atemlosen Keuchen und Zischen, das die Lippen des Blonden verließ, hatte niemand ein Wort gesprochen, nicht einmal Leurent hatte das Wort ergriffen. Ob das alles Teil seines kleinen Spiels war?
3.
Er streifte seine Brustwarze und ließ ihn heftig zusammenzucken. Verdammte Augenbinde, er wollte wenigstens sehen, wo er ihn traf! So war das ja alles viel zu unsicher! Wie konnte er sich auf so einen Mist einlassen? Vielleicht sollte er dem ein Ende-
4.
Ein undefinierbarer Laut verließ seine Kehle. Es war kein Schmerz, keine Überraschung. Gefiel ihm dieser Mist etwa? Sein Blut schien schneller durch den Körper zu rauschen und das lag sicherlich nicht nur an den erröteten Stellen auf seiner Haut. War irgendwas mit Julian falsch, dass es ihn so schnell zu erregen begann?
Spätestens nach dem fünften Schlag auf seinem Oberschenkel brauchte der Gelockte nicht mehr etwas vorzumachen. Was zuerst seltsam und undefinierbar war, machte ihn mit jedem scharfen Hieb stärker an, regte seine Sinne so schrecklich an, dass er wahrscheinlich nur durch diese Behandlung einen Orgasmus bekommen könnte. Er war bereit die Bestrafung bis zum Schluss auszuhalten, ja sein Verstand verlangte beinahe, dass Leurent gar nicht mehr aufhörte, doch nach dem zwanzigsten Mal hielt der andere plötzlich inne. War das eine Art Test? Wollte er sehen, ob er etwas sagte?
„Dafür, dass du so etwas nicht gewohnt bist, scheint es dir viel zu sehr zu gefallen. Dabei war ich mit meiner Bestrafung nicht einmal fertig.“, Leurents Stimme klang belustigt und Julian wusste nicht einmal genau, was er damit meinte. Woher wusste er, was in ihm vorging? Hatte er etwa einen besonderen Sinn zu wissen, wann jemand etwas genoss oder nicht? Fragend richtete er seinen Kopf auf, natürlich im Unwissen wo der Andere sich überhaupt befand, doch diese Unwissenheit wurde ihm schnell genommen, als man ihm vorsichtig die Augenbinde abnahm und er das grinsende Gesicht des Fremden anblinzelte, ehe er seinem Blick hinunter folgte.
Verdammt, in all der Aufregung und der Spannung hatte er gar nicht gemerkt, dass er bereits einen Steifen hatte! Dabei wollte er es Leurent gar nicht so einfach machen!
Allzu lange begutachtete er jedoch nicht seine Erektion, nahm sich lieber kurz die Zeit seinen Körper ein wenig näher betrachten zu können. Er hatte Striemen hier und da, seine Haut schien an jeder Stelle, wo der Fremde ihm Schmerzen zugefügt hatte, rot zu pulsieren und er konnte nicht leugnen, dass dieser Anblick ihn nicht einmal schockte oder erschreckte, eigentlich mochte er es sogar die Stellen ein wenig länger zu betrachten. Doch Leurent ließ ihm keine Zeit, umfasste das schmale Kinn mit seinen langen Fingern und zwang ihn aufzuschauen. „So ein braver Junge, ich hätte nicht erwartet, dass du so brav mitspielen würdest. Nun, meine Zauberkiste beinhaltet noch mehr kleine Überraschungen, doch ich fürchte, dass ich dich nicht zu sehr überfordern sollte, nicht, dass es plötzlich zu viel für deinen armen, zarten Körper ist, obwohl….eine Sache würde dich sicherlich nicht umbringen.“, er hatte ihn eine Weile lang verschwörerisch angeblickt, ehe er von ihm abließ und erneut etwas aus seiner Tasche herausholte, sie im nächsten Moment auf den Boden werfend. Machte er etwa Platz für das Bett? Die Erwartung an baldigen Sex erregte den jungen Mann noch mehr, auch wenn er nicht geglaubt hatte, dass dies überhaupt noch möglich war.
Vorher schien der Größere jedoch andere Dinge mit ihm vor gehabt zu haben. Er erkannte zwei Klemmen, beide verbunden mit einer Metallkette und Julian brauchte gar nicht erst zu warten, bis man sie anlegte, um zu wissen, dass es sich hierbei um Nippelklemmen handelte.
Wortlos hatte Leurent sie an seinen Brustwarzen angebracht, zog kurz an der Kette um sicherzustellen, dass er alles richtig angebracht hatte, was Julian ein Keuchen entlockte. Lange würde er so etwas wohl nicht tragen können, doch er musste zugeben, dass er verdammt gut mit diesem Fetisch- Kram aussah!
„Sag, Julian, du bist für etwas Großes hergekommen und wie dir bewusst ist, habe ich auch etwas ganz Großes für dich. Du musst nur sagen, wie dringend du meinen Schwanz haben willst. Bettle um ihn.“, fordernd lagen die Augen des Schönlings auf dem sommersprossigen Gesicht und Julian hatte nicht einmal das Verlangen, ihm in irgendeiner Weise zu widersprechen. Es war wahr- er wollte diesen Schwanz und er wollte ihn bereits seit sie den Club verlassen hatten. Dieses Treffen schien beinahe eine Ewigkeit her zu sein. Wie lange hatten sie sich überhaupt in diesem protzigen Zimmer schon aufgehalten?

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Mrs Lovett
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BeitragThema: Re: Blablabla Bullshit   Mi Jul 20, 2016 2:58 am

„Bitte, ich verlange nach deinem großen Schwanz...Sir.“, seine Augen lagen flehend auf dem zufriedenen Gesicht des Größeren. So langsam machte ihm die Unterwürfigkeit wirklich Spaß. Sicher, er würde wohl nie so ganz sein loses Mundwerk zügeln können, doch das regte die kleinen Spielchen wahrscheinlich nur noch stärker an! Sollte er sich je wieder in so einer Position wiederfinden, wäre er immerhin nicht ganz verloren.
Leurent stieß ein leises Lachen aus, ehe er sich mit einigen schnellen Bewegungen aus seiner Kleidung schälte. Julie wurde erst jetzt bewusst, dass er ihn noch gar nicht nackt gesehen hatte, doch bei dem Anblick des anderen Körpers, war er beinahe schon froh, dass er erst jetzt jeden einzelnen Muskel, jede Kleinigkeit an seinem Leib betrachten durfte. Hätte er vorher das entkleidete Antlitz bewundern dürfen, wäre er wahrscheinlich zu abgelenkt gewesen um vernünftig mitzuspielen. Sein Oberkörper wirkte regelrecht makellos, die Muskeln wie gemeißelt, auch wenn seine Haut nicht ganz unversehrt geblieben war. Schnell waren den strahlend blauen Augen diverse Narben und Blutergüsse aufgefallen, ganz zu schweigen von den diversen Tätowierungen, die seine Haut schmückten. Er selbst wollte immer ein Tattoo haben, wusste jedoch nicht, was er sich stechen lassen sollte. Er wollte etwas Bedeutungsvolles und Schönes und da war es schon gar nicht so einfach etwas zu finden, was nur auf seinem Körper zu sehen wäre. Vielleicht sollte er seinen besten Freund um Rat bitten.
Doch er war nicht hergekommen um sich über Tätowierungen Gedanken zu machen!
Es war nicht einfach gewesen seinen Blick vom Oberkörper des Fremden abzulassen, doch die Neugier hatte Julian dazu gezwungen sich auch den unteren Bereich näher anschauen zu können und er wurde ganz und gar nicht enttäuscht! Seine Hand hatte bereits Bekanntschaft machen können mit dem Prachtstück seines One- Night- Stands aber nun konnten sich auch die Augen daran ergötzen, wie eine anbahnende Erektion sich vor ihm präsentierte, dass er beinahe einen zufriedenen Laut ausstieß, sich jedoch noch zurückhalten konnte, stattdessen erwartungsvoll die Augen seines Gegenübers suchend. „Darf ich Ihnen eine Freude machen, Sir? Ich glaube jedoch, dass meine verbundenen Hände mir da keinen Gefallen tun. Wenn Ihr sie doch befreien könntet, bitte?“, er war selbst erstaunt darüber wie klein er sich machen konnte, doch ihm wurde langsam bewusst, dass es ein Einfaches war die Kontrolle zu übernehmen und das, ohne wirklich Dominanz ausüben zu müssen. Er musste nur die richtigen Knöpfe drücken und schon würde der, dem er sich unterwarf, das tun, was er tatsächlich wollte. Zumindest redete er sich das gerade sehr gerne ein und seine Strategie schien tatsächlich zu wirken! Leurent hatte Gefallen an dem Tonfall und den Worten des Kleineren gefunden, er wirkte so zufrieden. „Was für ein braves Spielzeug du doch bist, so höflich, ich erkenne dich ja kaum wieder. Nun gut, ich werde deine Hände befreien und ich erwarte gute Arbeit von dir, ich möchte nicht, dass deine Freiheiten umsonst sind.“, ein ermahnender Blick und er hatte sich bereits an seine Fesseln rangemacht, das Band einfach abgezogen und es beiseite geworfen.
Neugierig betrachtete der Blondschopf seine Handgelenke, immer noch verwundert, dass sie nicht schmerzten und keine Striemen sich auf der Haut abgezeichnet hatten. Beim nächsten Mal würde er das Seil verlangen.
„Ich habe dich nicht zum Spaß entfesselt, du musst mir nun dein Können beweisen!“, herrschte die raue Stimme des Dunkelhaarigen ihn an, trat demonstrativ ein wenig näher zu ihm heran.
Oh, und wie er ihm sein Können beweisen würde! Immerhin hatten sie nun endlich das Terrain aufgesucht, wo sich Julie am besten auskannte, sodass er ohne Hemmungen oder Angst mit seinen schlanken Fingern langsam begann das Glied des anderen zu massieren. Es war ein gutes Gefühl zu spüren, wie es immer härter in seiner Hand wurde, wie bestimmte Berührungen den anderen erregten, auch, wenn dieser genügend Disziplin zu haben schien und seiner Lust keinen Ausdruck verlieh, weder in Form von Lauten noch anhand seiner Blicke, der immer noch erwartungsvoll auf den blonden Locken ruhte. Er würde ihn heute noch zum Stöhnen bringen, ganz bestimmt!
Langsam beugte Julie sein hübsches Gesicht etwas weiter nach vorne, schloss für einen kurzen Augenblick die Augen, während er genüsslich mit der Zunge entlang des Schaftes fuhr, immer und immer wieder, bis er endlich einen Laut, der mehr einem Raunen oder Grummeln glich, in den Ohren vernahm, zufrieden grinsend, jedoch nicht zu lange, immerhin wollte er nicht, dass Leurent sah wie sehr er diesen kleinen Triumph genoss. Stattdessen umschloss er die Erektion mit seinen vollen Lippen, bewegte seinen Kopf erst langsamer, dann wieder schneller, nur um wieder etwas langsamer an dem fremden Schwanz zu lutschen, der kaum komplett in seinen Mund passte, doch mit ein wenig Kompromisse und zum Glück keinem Würgereflex, der ihm den Abend versauen würde, konnte er auch dieses Exemplar schlucken und er wusste, dass es ihn überraschte!
Immer wieder brachte der Kleinere seine Zunge mit ins Spiel, schaffte es, dass das Glied noch härter und pulsierender zwischen seinen Lippen lag und, dass Leurent- offenbar gepackt von der Lust- seine Finger in den blonden Locken vergrub und mit leichter Gewalt ihn dazu aufforderte seinen Kopf noch schneller vor und zurück zu bewegen, dabei lustvoll aufkeuchend.
Julie für seinen Teil hätte wahrscheinlich ewig so weitermachen können, mittlerweile hatten sich seine Finger in den Popacken des Anderen vergraben und hinterließen ihm beinahe schon absichtlich leichte Striemen auf der Haut. Egal ob beim Vorspiel oder beim Sex- Julie musste wie eine Katze seine Nägel in seinen Partner vergraben und er hoffte, dass seine heutige Errungenschaft mit ein bisschen Kratzen zurechtkam. Doch so, wie er diese Prozedur genoss, hätte es ihn nicht gewundert, dass er gar nichts davon gemerkt hatte.
Für einen kurzen Moment bekam Julie es mit der Angst zu tun, dass er diesen Schwanz vielleicht etwas stark bearbeitete, dass er noch in seinem Mund zum Orgasmus kam, jedoch war Leurent diszipliniert und wusste offenbar ganz genau wie viel sein Körper aushielt und wann er aufhören sollte. Er hatte seinen Kopf immer noch festgehalten, forderte ihn jedoch nicht mehr dazu auf, ihn weiter zu bewegen. „Du hast eindeutig bewiesen, dass du mich sehr zufrieden machen kannst, Julian. Ich glaube, langsam ist es an der Zeit zu sehen wie sehr ich dich zufrieden machen kann. Beweg dich aufs Bett, mach es dir schon mal ganz gemütlich.“, raunte die Stimme des Dunkelhaarigen, dunkler als ohnehin schon, dass Julie bereits jetzt mehrere innere Orgasmen erlitt. Er musste zugeben, dass er ungerne von ihm abließ, doch die Aufregung und die Vorfreude auf das, was gleich bevorstand, war so groß, dass er beinahe schon zum Bett stolperte. Er hatte noch nie so eine Vorfreude auf Sex gehabt, das gesamte Vorspiel, die kleinen Schläge und wie Leurent ihn behandelte- es war solch ein Nervenkitzel, sein gesamter Körper stand einfach so stark unter Spannung, dass er gar nicht mehr länger warten konnte. Er hatte noch nie so sehr nach jemanden gehungert, nach jemanden, der ihn hemmungslos den Verstand rausvögelte und er hoffte nur zu sehr, dass Leurent dazu in der Lage war.
Lasziv räkelte sich der schmale Körper des Künstlers auf den frischen Laken, wartete fast schon ungeduldig darauf, dass Leurent sich zu ihm gesellte, welcher für ihren gemeinsamen Moment noch Gleitmittel und Kondome herausholte, sie auf das Bett legend, ehe er grinsend zu ihm krabbelte. Seine Finger fuhren sanft über den Oberkörper, lachend zog er an der Kette, die seine Brustwarzen verband, löste dabei eine kleine Welle vom süßen Schmerz aus, der seinen Körper durchfloss. Wie hatte er all die Jahre nichts von dieser seltsamen, doch so erregenden Welt sich distanzieren können? Nie hätte er gedacht, dass solch eine eigentlich unangenehme Sache ihn so heftig anturnen würde. Genüsslich schloss Julian seine Augen als er die weichen Lippen des Anderen auf seiner Haut spürte, wie er sein Schlüsselbein mit zarten Küssen liebkoste, die sich jedoch wenige Augenblicke später in heiße Bisse verwandelten. Er hinterließ merkliche Bissspuren und erlaubte sich sogar hier und da verräterische Bluterküsse auf seine Haut zu zaubern. Morgen würde sein Körper sicherlich einem Schlachtfeld gleichen, doch das war es wert.
Die fremden Finger begaben sich erneut auf Wanderschaft, strichen sanft über seinen Bauch, an den Hüftknochen vorbei und berührten anschließend seine Erektion, was sich auf einen Schlag heftiger anfühlte, als Julie es geahnt hatte. Wer hätte je gedacht, dass Leurent auch so sanft sein konnte?
„Dann wollen wir dich auf meinen Schwanz vorbereiten.“, wisperte er ihm leise ins Ohr, vergrub dabei die Zähne in sein Ohrläppchen und entlockte dabei ein zufriedenes Seufzen. Selbst die Vorbereitungsmaßnahmen waren etwas, was der Gelockte sehnsüchtig erwartete, ja, es tat beinahe weh, wenn der Fremde ihn nicht erregte, ganz gleich mit welchen Mitteln er es auch tat.
Leurent hatte seine Beine auseinandergeschoben, gab ihm einen kurzen Klaps auf den Hintern, ehe er die Tube mit dem Gleitgel an sich nahm und es großzügig um seine Finger verteilte, mit welchen er langsam in den Kleineren eindrang, dabei sich zu ihm hinüberbeugend. Er konnte spüren, wie er die Finger zu seinem Gunsten in ihm krümmte, dabei die richtigen Stellen traf um ein leises Stöhnen aus Julians Kehle zu entlocken und ihn dabei noch mehr zu entspannen als er es ohnehin schon war. Wenn er die ganze Zeit so weitergemacht hätte, hätte das wahrscheinlich bereits ausgereicht um seinen Höhepunkt zu erreichen, doch Leurent wusste, wann er aufzuhören hatte, zog seine Finger rechtzeitig zurück um sich seiner eigenen Erregung zu widmen, indem er ein Kondom über das pulsierende Glied stülpte und es ordentlich mit Gleitmittel einrieb. Doch anstatt sich vor ihm zu platzieren und loszulegen, hatte er ihm am Ring des Halsbandes gepackt und zu sich gezogen, dass er sich unweigerlich aufrichten musste. „Ich hab es mir anders überlegt. Nicht hier.“, erwiderte der Schönling nur, zog ihn noch näher an sich heran um ihm einen wilden, innigen Kuss auf die Lippen zu drücken. Seine Zunge steckte tief in seinem Mundinnenraum und Julie konnte nicht anders, als an seiner Unterlippe zu knabbern, als dieser von ihm ablassen wollte.
Er hatte sich vom Bett erhoben und zog abermals mit sanfter Gewalt an dem Halsband des Kleineren, lotste ihn zu einer Wand, gegen die er den schmalen Leib presste, so hart, dass er wahrscheinlich nicht einmal hätte fliehen können, wenn er es gewollt hätte. Doch welcher Idiot würde jetzt bitte fliehen?

„So gefällt es mir schon besser. Bequemlichkeiten und Sex zwischen kuscheligen Kissen ist ein bisschen zu Softcore, findest du nicht auch?“, das schiefe Grinsen des anderen trieb ihn regelrecht in den Wahnsinn und je länger er warten musste, desto stärker wurde sein Trieb endlich zu vögeln, dass er seine Arme um den muskulösen Rücken schlang, ihn dabei fordernd an sich drückend. „Komm schon, ich bin dir ganz ausgeliefert, lass mich nicht noch länger darauf warten, ich verspreche auch nie wieder ein Laut von mir zu geben, bitte hör auf mich weiter um den Verstand zu bringen.“, seine Lippen bebten regelrecht vor Lust, während er Leurent anflehte ihn endlich vor dieser Spannung zu erlösen, die seinen Körper regelrecht zu zerreißen schien.
Seine Ohren vernahmen ein belustigtes Lachen, gefolgt von einem festen Griff um seinen Oberschenkel ehe sein Bein angehoben wurde. „Oh nein, ich möchte, dass du sehr viele Laute von dir gibst, du brauchst dich nicht zurückzuhalten und jetzt halt dich besser fest.“, Julian nahm die anderen Worte ernst, schlang seine Arme haltsuchend um den langen Hals, fuhr dabei über das kurze dunkle Haar.
Eigentlich war es keine Überraschung mehr, dass der Schönling ihn mit Leichtigkeit angeben konnte und trotzdem stieß er einen überraschten Laut aus, als dieser ihn an seinen Oberschenkeln packte und mit einem Ruck anhob. Reflexartig schlangen sich nun auch seine Beine um den Körper des Größeren, er wollte bloß nicht den Halt verlieren und als ob sein Leben davon abhing krallte er sich mit jeder Kraft an dem fremden Körper fest, während dieser endlich in ihn Eindrang. Julie hätte nie gedacht, dass er jemals so erleichtert sein könnte, dass endlich jemand in ihm drin war, dass ihn jemand nur mit einem Stoß bereits ausfüllte und dass er nicht einmal ein unangenehmes Ziehen verspürt hatte. Entweder hatte Leurent bereits verdammt gute Vorarbeit geleistet oder der Blondschopf war mittlerweile so resistent gegenüber jeglicher kleinen Art von Schmerz- obwohl er es nicht einmal wirklich als einen Schmerz betrachtete- dass er nichts davon gemerkt hatte. Was auch immer der Grund war, ihm war es nur recht.
Leurent hatte noch nicht einmal richtig losgelegt und der Kleinere konnte bereits ein dunkles Stöhnen gar nicht vermeiden, ihm war so schrecklich heiß, sein Körper stand einfach zu sehr unter Spannung, dass jede Berührung, jeder Beckenstoß ihm schier den Verstand raubte. Der Dunkelhaarige gab ihm nur einen Augenschlag Zeit sich auf die große Erektion, die nun in ihm war, einzulassen, ehe sein Becken immer schneller und heftiger gegen seinen Unterleib stieß, ihm immer lautere und lusterfülltere Laute aus der Kehle entlockend. Wie konnte er in nur so wenigen Minuten ihn bereits so schrecklich erregen? Mit jedem heftigen Stoß wurde der schmale Körper immer stärker durchschüttelt, immer heftiger gegen die harte unbequeme Wand gedrückt, dass es sogar ein wenig schmerzte, doch Julian würde einen Scheiß tun und sich beschweren, er genoss jede Bewegung, jeden Stoß, der ihn immer stärker auszufüllen schien, wenn das überhaupt möglich war, dass er nie wieder damit aufhören wollte.
Mittlerweile hatten sich seine Nägel heftig in den Rücken des Anderen vergraben, mit jeder Lustwelle, die sein Leib durchzuckte, kratze er immer tiefere Wunden in den makellosen Rücken, dass es ihn nicht wundern würde, später Blut unter seinen Nägeln wiederzufinden.
Sie hatten nicht einmal die Möglichkeit die Lippen des jeweils anderen zu suchen, Julian wusste auch gar nicht wie man hier noch dazu kommen sollte, stattdessen vergrub er lieber seine Zähne in der fremden Schulter, heftig reinbeißend, wenn er stattdessen eigentlich ein lautes Stöhnen zwischen die Lippen bringen wollte. Doch Leurent war in der Hinsicht zumindest nicht besser. Wenn er nicht selbst gerade beschäftigt damit war ein tiefes Stöhnen nach dem anderen von sich zu geben, verpasste er einige heftige Bissspuren auf dem Hals des Gelockten. Wahrscheinlich würde es nachher so aussehen, als ob mehrere Vampire sich mit ihm vergnügt hätten.
Julian war sich mehr als nur sicher, dass er das nicht mehr lange durchstehen könnte, sein Körper schien all seine Flüssigkeiten auszuschwitzen und er merkte, wie der Sex langsam aber sicher an seinen Kraftreserven zu nagen schien. Das heftige Tempo des Dunkelhaarigen war unbeschreiblich, wahrscheinlich hätte jeder, der kaum Ahnung oder Erfahrung gehabt hätte, bereits bei den ersten drei Stößen seinen Orgasmus erreicht und selbst Julie wusste nicht mehr, wie lange er das noch aushalten konnte. Alles in ihm schrie nach diesem erlösenden Höhepunkt, welchen er jedoch so lange wie möglich hinauszögern wollte. Es fühlte sich einfach so verdammt geil an, hemmungslos und hart gevögelt zu werden, dass es eine Schande wäre dem so schnell ein Ende zu setzen.
„Oh Gott, Leurent….bitte hör nie wieder auf.“, keuchte er ihm atemlos ins Ohr, genoss dabei selbst wie schrecklich anturnend es klang seinen Namen zu stöhnen.
All das glich wahrlich einer Offenbarung, Julian war beinahe traurig, dass sie sich hiernach wahrscheinlich nie wieder sehen würden. Wer sollte ihm danach wieder solch einen guten Sex geben? Man konnte Leurent wirklich dafür hassen, dass er so verdammt gut war, dass man nun jeden anderen Kerl mit dieser Leistung vergleichen müsste.
Die Worte des Kleineren hatten den Größeren wohl mit genügend Zufriedenheit erfüllt, dass er sich sogar dazu erbarmte und seine Lippen auf den weichen Mund des Sommersprossigen presste, ihm schroff die Zunge in den Rachen schob, die er jedoch dankend annahm…und beinahe abbiss, als dieser weiterhin heftig seinen Hintern bearbeite.
Julian war sich sicher, dass der andere tatsächlich ewig so weitermachen könnte, dass er ihn für die nächsten Minuten immer noch heftig vögeln würde, bis all seine Kraft verschwunden war, doch zu seiner Überraschung hörte er abrupt auf, ließ von seinen Beinen ab, ihn dabei fordernd anblickend. Dieses Grinsen verriet doch nichts Gutes, wollte er ihn etwa schon wieder quälen?!
„Oh nein, du wagst es nicht…wieso hast du aufgehört, du kannst doch nicht..“, seine Worte wurden abgeschnitten, als dieser seinen Finger auf die blassen Lippen legte. „Du hast kein Recht dich zu beschweren, ich habe hier immer noch das Sagen, schon vergessen? Ich möchte unsere Lage ein bisschen…verändern. Ich will sehen, wie du dich bewegst.“, er hatte seinen Rücken gepackt, trug ihn mit einer Leichtigkeit, die Julian wahrlich erstaunte, zurück aufs Bett, wo er sich einfach nach hinten schmiss, Julie mit sich ziehend. Gerade noch hatte der Blondschopf eingesehen, dass seine Kräfte wahrscheinlich nicht mehr ausreichen würden und nun verlange Leurent wirklich, dass er das Steuer übernahm?
Am liebsten wäre es ihm, wenn der andere gar nicht erst auf diese Idee gekommen wäre, andererseits jedoch gab er ihm die Möglichkeit die Kontrolle über die ganze Sache zu haben. Ob er dabei alles tun durfte, was er wollte? Julie wollte gar nicht zu lange darüber nachdenken, sein Körper schrie immer noch vor Verlangen und wollte mehr, und die Tatsache, dass der Größere ihn immer noch komplett ausfüllte, war da keine allzu große Hilfe.
„Wenn du mir das schon überlässt, spielen wir auch nach meinen Regeln, ist das klar?“, er hatte gehofft, dass Leurent sich darauf einließ und anscheinend schien er nicht einmal groß darüber diskutieren müssen, denn das bestätigende Nicken war Erlaubnis genug, um die Kontrolle zu übernehmen.
Beinahe schon zu ungerne stieß er sich vom anderen ab, es tat beinahe körperlich weh den anderen einfach so aus sich zurückziehen zu lassen, doch er würde schon bald wieder dazu kommen, dafür würde Julie schon sorgen.
Schnell eilten die nackten Füße zu der Tasche, die nun auf dem Boden lag, kramte gar nicht allzu lange herum, auch wenn es ihn echt neugierig machte, was er so alles für Spielsachen besaß, und schnappte sich das schwarze Seil, triumphal damit herumwedelnd.
„Jetzt wirst du ein wenig bewegungsunfähig gemacht.“, schnurrte seine Stimme verführerisch. Er hatte sich schnell wieder auf das Bett gesetzt, setzte sich rittlings auf dem anderen, ihn dabei auffordernd seine Arme anzuheben. Er war sicherlich kein Experte, wenn es darum ging perfekte Knoten zu zaubern, doch alles in allem war Julian zufrieden über sein Werk, immerhin hatte er es irgendwie geschafft die Handgelenke des anderen miteinander und an das Bettgestell zu binden, sodass dieser gar keine Möglichkeit mehr hatte irgendetwas zu tun. „Da fehlt noch was.“, er grinste den anderen verschwörerisch an, ehe er sich die Nippelklemmen, an die sein Körper sich erstaunlich gut gewöhnt hatte, abnahm und sie stattdessen an die fremden Brustwarzen anbrachte. So gefiel ihm der Anblick doch schon besser. „So schnell kann sich der Spiel herumdrehen, Leurent, was?“, demonstrativ zog er mit den schlanken Fingern an der Kette, dabei triumphal die Gesichtsregungen des anderen betrachtend. Ihm würde dieser Fremde wirklich fehlen, wenn sie mit ihrem Spaß hier endgültig durch wären, da war sich Julian mehr als nur sicher.
So gerne er auch den Anblick genoss, wollte er nicht noch mehr Zeit hinauszögern, platzierte sich endlich vor dem immer noch erigierten Glied, welches abermals mit Leichtigkeit in ihn eindrang und ihm erneut ein erfüllendes Gefühl gab, im wahrsten Sinne des Wortes.
Julian wollte sich gar nicht zu lange mit Kleinkram beschäftigen, sie hatten ohnehin schon zu viel Zeit verschwendet, sodass er direkt begann sein Becken heftig auf und ab zu bewegen, dabei jede Bewegung, jedes tiefere Eindringen bis zum letzten Moment genießend. Sein Körper wand sich vor Lust, haltsuchend stützte sich Julian auf der harten Brust des anderen ab, bewegte sich dabei immer schneller und heftiger, dass es nicht lange dauerte, bis beide das Zimmer mit solch lauten und heftigen Stöhnen erfüllten, dass man sie wahrscheinlich noch drei Etagen weiter unten hören konnte. Hoffentlich wollte hier niemand ernsthaft schlafen, denn spätestens jetzt wäre wahrscheinlich jeder schlummernde Gast in ihrem Umkreis von den heftigen Lauten erwacht worden. Sogar das Himmelbett konnte den schnellen und harten Bewegungen nicht länger standhalten und stieß immer wieder gegen die Wand an. Und trotzdem sagte ihm etwas, dass er wahrscheinlich einen Zahn zulegen sollte, wenn er ansatzweise an die Leistung des Fremden herankommen wollte.
Triumphal ließ der Blonde seine Nägel über die Brust des Größeren wandern, verpasste ihm tiefe Kratzer, hinterließ blutige, rote Spuren auf der anderen Haut und ließ es sich nicht nehmen in einer Welle von Ekstase und unendlichem Verlangen ein bisschen heftiger an der kalten Kette zu ziehen, was dem anderen ein zusätzliches lautes Stöhnen entlockte.
Es war ein verdammt geiles Gefühl wie er im immer schnelleren und härteren Rhythmus dieses Prachtexemplar von Mann reiten konnte, ganz nach allen Regeln, die ihn zufriedenstellten und wie der andere nichts dagegen tun konnte, wie er nicht in der Lage war, jeden Augenblick die Kontrolle zu übernehmen und ihn zu vögeln. Nein, nun durfte er Leurent vögeln und er hatte sich wirklich angestrengt um mindestens genauso gut zu sein wie er es war, er hatte all seine Kraft benutzt um das Bett regelrecht kaputt zu vögeln und er wusste, dass Leurent gefiel und sein Körper wahrscheinlich genauso voller Lust und Verlangen war, dass beide kaum noch weiter den Höhepunkt hinauszögern konnten.
Auch wenn seine Knochen langsam schwächer wurden und die Muskeln drohten aufzugeben, legte Julian noch einen Zahn zu, entlockte ihm und dem Dunkelhaarigen dabei noch lauteres, heftigeres Stöhnen, Laute, die beinahe nicht mehr menschlich waren. Und gerade, als der Gelockte drohte komplett verrückt zu werden, hatte sich all die aufbauende Lust, all die Spannung und der schiere Wahnsinn in einem Punkt gesammelt und bereitete ihm den wahrscheinlich heftigsten Orgasmus, den er zuvor noch nie erlebt hatte. Julian glaubte regelrecht einen Schrei ausgestoßen zu haben, als all seine Muskeln sich beinahe schmerzhaft verkrampften, seine Nägel sich stärker denn je in den fremden Körper vergruben um irgendeinen Ausgleich für dieses starke Gefühl zu finden, was jede Zelle seines Körpers übermannte.
Leurent erging es da nicht anders, das konnte er nicht nur spüren sondern auch an seinem Anblick und der Körperhaltung erkennen und es hätte ihn nicht gewundert, wenn sie es geschafft hatten, diesen magischen Moment mit einem magischen, gemeinsamen Orgasmus zu beenden.
Es wäre keine Übertreiben gewesen, würde Julian behaupten in diesem Augenblick das Licht gesehen zu haben, sich so schrecklich gut zu fühlen glich regelrecht einer Erlösung oder gar der ultimativen Erkenntnis.
Schwitzend, keuchend und völlig atemlos ließ er seinen schmalen Körper auf den anderen fallen, spürte, wie Leurents Brust sich schnell auf ab bewegte, wie sein Herz schnell gegen die Rippen pochte.
Keiner von ihnen sagte auch nur ein Wort, vielleicht, weil niemand von ihnen die Kraft hatte noch irgendwas zu sagen, stattdessen lagen sie aufeinander, keuchten vor sich hin und warteten nur darauf, dass ihr Körper sich wenigstens ansatzweise beruhigte. Julie war bewusst, dass der Größere immer noch in ihm drin war, doch irgendwie wollte er auch nicht, dass er sich so schnell zurückzog, er wollte überhaupt nicht, dass sich irgendwer bewegte. Nach all diesen Ereignissen, nach dieser regelrechten Reizüberflutung hatte diese Ruhe irgendwie etwas Angenehmes an sich, er genoss es seinen Körper eng gegen den anderen zu pressen, stumm seinem Herz zu lauschen und vielleicht hätte Leurent sogar seine Arme um ihn geschlungen, wenn er in der Lage gewesen wäre. Achja…seine Arme. „Oh!“, er blickte den Fremden entschuldigend an. Wenn sie nun fertig waren, gab es wohl keinen Grund ihn noch weiter gefesselt zu lassen und auch, wenn er ungerne sich bewegen wollte, hatte er sich dennoch ein wenig aufgerichtet, fummelte an seinem provisorischen Knoten herum und warf das Seil achtlos beiseite. Schnell hatte Leurent seine Freiheit ausgenutzt, wirbelte den schmalen Körper herum, ihn mit sanfter Gewalt auf das Bett drückend, ihn dabei wortlos betrachtend. Julians Atem wurde schwer bei dem Anblick des verschwitzen Fremden. Gott, selbst jetzt sah er immer noch so unendlich heiß aus, dass er wahrscheinlich heute Nacht noch einmal danach flehen würde gevögelt zu werden, doch noch war er nicht einmal fähig vernünftig zu reden.
Mit schnellen Bewegungen hatte der andere ihn vom Halsband entfernt, was er regelrecht wieder vergessen hatte und befreite wenige Augenblicke drauf seine etwas wund gewordenen Brustwarzen.
Julian war beinahe ein bisschen traurig darüber, dass Leurent sich aus ihm zurückzog, jedoch erfüllte ihn die unmittelbare Nähe zu ihm mit einer gewissen Freude. Irgendwie war es gut, dass der andere nicht darüber sprach wie gut er war oder wie erstaunt er von Julies Können war und sich lediglich darauf konzentrierte seinen Köper sanft zu berühren, ihn mit zarten Küssen zu lieblosen und näher in seine Arme zu schlingen. Julian selbst begann neugierig den fremden Körper mit seinen Fingern und Lippen zu erforschen. Es kümmerte ihn nicht, ob seine Haut benetzt mit Schweiß war, er küsste trotzdem jede Stelle, besonders die, wo er ihn zu heftig gekratzt hatte und er glaubte, dass Leurent so ziemlich das Gleiche bei seinem Körper tat, indem er besonders sanft und umsichtig bei den Stellen war, die er mit seinem Spielzeug verletzt hatte.
Der Gelockte hatte so etwas noch nie erlebt, er hatte auch- wenn er ehrlich war- gar nicht erwartet, dass der Fremdling so sanft und umsichtig, ja sogar liebevoll sein konnte und dennoch erlebte er es an seinem eigenen Körper, was ihn langsam aber sicher zur Ruhe brachte, die er nach solch einem heftigen Erlebnis auch gebraucht hatte.
„Lass uns das irgendwann mal wiederholen.“, hauchte die Stimme des anderen sanft in sein Ohr, gefolgt von einem sanften Kuss, der seine Lippen benetzte, noch ehe er irgendwas antworten konnte. „Ich weiß, dass wir das nochmal wiederholen werden.“

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Blablabla Bullshit
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