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 Deep in the middle of me I can be fantasy

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Kauzi
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BeitragThema: Re: Deep in the middle of me I can be fantasy   Fr Feb 03, 2017 11:42 pm

Das schlechte Gewissen nagte immer noch an Julians Gewissen wie eine besonders hungrige Ratte. Charles war nur kurz aus dem Haus gewesen und er selbst hatte schon bei dem ersten anderen Vampir, der ihm über den Weg lief, romantische Gedanken! Die Huldra fühlte sich immer noch äußerst schlecht und die Tatsache, dass Charles nicht einmal erfreut über Leurent zu sein schien, hatte die Angelegenheit nicht wirklich besser gemacht. Von seinem Platz auf der Treppe aus konnte Julian tatsächlich auch den Großteil des Gespräches zwischen den beiden Vampiren mitanhören. Seine Ohren zuckten immer wieder nervös, auch, wenn er aus vielen Teilen des Gespräches nicht wirklich schlau wurde. Einzig das Bild prägte sich ein, dass Leurent einmal sehr viel mehr für Charles gewesen sein musste. Jedenfalls war der Fremde fähig, Charles so weit zu erweichen, dass er ihm eine Erlaubnis zum Bleiben entlockte. Julian wusste nicht, wie er sich in diese Situation einfinden sollte, mit einem ehemaligen Liebhaber Charles´ im Haus, der ihn bereits bei ihrem ersten Treffen so mühelos um den Finger gewickelt hatte. Doch der Blondschopf war wohl tatsächlich nicht in der Position eifersüchtig zu sein. Sein schlechtes Gewissen verbat ihm jegliche Reaktion in der Art.
Schwere Schritte unten im Flur und ein Öffnen und Schließen der Haustür kündeten von Leurents Abschied, doch sicherlich würde er bald wieder vor der Tür stehen – oder aber einfach im Haus, immerhin wusste Julian mittlerweile, dass er dazu durchaus in der Lage war.
Mit einem Stein im Magen wartete Julian darauf, dass Charles sich zu ihm gesellte. Eigentlich hatte er zu ihm gehen wollen, um sich zu entschuldigen, brachte es aber schließlich doch nicht über sich. Der Stein, der auf seinem Herzen lag, schien seinen ganzen Körper mit unerbittlicher Macht auf die Treppenstufen zu drücken. Den Kopf hob die Huldra nicht einmal, als er die bedachten Schritte des Vampirs näherkommen hörte.
Eine vorsichtige Hand fuhr durch seine Haare und Julian konnte nicht anders, als wohlig mit den Ohren zu zucken und die Anwesenheit des Vampirs wenigstens zur Kenntnis zu nehmen. Eigentlich sollte er Charles direkt alles beichten, Geheimnisse würden später nur zu Problemen führen. Aber Julian konnte es nicht über sich bringen. Solch eine mysteriöse Gestalt wie Leurent war und so aufgeladen wie die Vergangenheit zwischen den beiden Vampiren zu sein schien, wer wusste schon wie Charles reagieren würde? Unter Umständen musste er ja niemals von Julians Gedanken erfahren und dieses kleine Geheimnis musste absolut nichts zwischen ihnen trüben. Mit Leurent aus dem Haus hatte seine Begierde sich sowieso schon wieder ganz allein auf Charles gelenkt, der sein Kinn nun anhob und es der Huldra schwierig machte, einem Gespräch noch länger zu entgehen.
„Es tut mir so leid, Charles, ich dachte wirklich, dass er ein guter Freund wäre und ich ihn problemlos ins Haus lassen könnte“, brachte Julian stammelnd hervor und knetete seinen felligen Schweif nervös zwischen seinen Fingern.
„Leurent war ganz und gar nicht unangenehm!“, beeilte er sich zu antworten und wollte sich im nächsten Moment auf die Zunge beißen. Dafür, dass er seine Anziehung zu dem anderen Vampir geheimhalten wollte, präsentierte er diese gerade nur zu offen.
„Ich wollte dich nur nicht enttäuschen und irgendwelche unangenehmen Erinnerungen einfach einlassen, bitte verzeih.“
Julians unruhige Finger hatten von seinem eigenen Schweiß abgelassen und waren zu Charles´ Hemd gewandert, wo sie sich in dem teuren Stoff vergruben, immer noch nicht ohne eine gewisse Nervosität.
„Also bleibt Leurent jetzt hier? Also nicht, dass ich etwas dagegen hätte! Er scheint viel über dich zu wissen und jede Gelegenheit, mehr über dich zu erfahren, kommt mir sehr gelegen“, schmunzelte Julian etwas verschmitzt. Es war nicht so, dass der Vampir ein riesiges Geheimnis aus seiner Vergangenheit machte, doch so viele Jahre, wie Charles mittlerweile schon auf der Erde verweilte, war es einfach unmöglich, dass er ihm bereits alles erzählt hatte, was er je erlebt hatte. Leurent schien immerhin über vieles Bescheid zu wissen, was Charles ihm bis jetzt noch nicht offenbart hatte.
Erneut schien Julian ein etwas sensibles Thema angeschnitten zu haben, denn er sah, wie sich Charles´ Gesicht für einen Moment verfinsterte. Hastig drückte Julian sich ein bisschen näher an den Vampir und suchte seine kalten Lippen. Es mochte eine billige Taktik sein, aber er wusste selbst, dass Charles in seiner Nähe oft die Beherrschung verlor und das würde den Vampir gleichzeitig von unangenehmen Themen ablenken, sowie Julians immer noch angefachte Lust abzukühlen. Seine Finger gingen von einem nervösen Zucken zu sicheren Handgriffen über, als er die oberen Knöpfe von Charles´ Hemd öffnete und seine Finger über die kalte Brust des Vampirs gleiten ließ.
„Ich hab dich vermisst und der Tag hat mich schrecklich aufgewühlt“, murmelte Julian leise zwischen zwei Küssen, bei denen er immer fordernder nach Charles´ Lippen schnappte. Sein Verhalten trug tatsächlich die ersehnten Früchte: mit einem dunklen Grollen, das Julians Nackenhaare sträubte, hatte der Vampir ihn einfach angehoben und auf seine Hüfte gesetzt. Während er seine leidenschaftlichen Küsse erwiderte, stieg er die Treppenstufen weiter hinauf und brachte sie zu ihrem gemeinsamen Schlafzimmer.
Ein wenig schuldig fühlte Julian sich schon, dass er einem möglichen Konflikt einfach mit Sex aus dem Weg ging, aber bei der Hitze, die in seinem Leib anstieg, war das Schuldgefühl nicht lange prominent. Mit beinahe schon routinierten Bewegungen hatte die Huldra sich bis zum Bett schon von den meisten Kleidungsstücken befreit, ebenso wie Charles. Von seiner Position auf dessen Hüfte aus konnte er bereits die Erektion des Älteren spüren und intensivierte keuchend seine Bemühungen sich zu entkleiden. Am Bett angekommen musste Charles sich nun nur noch zurückfallenlassen. Julian streckte sich über Charles´ Leib hinweg nach der Kommode und dem darin befindlichen Gleitmittel, während die kühlen Lippen des Vampirs über seinen Bauch fuhren und ihm einen Schauer nach dem nächsten über den Rücken jagten. Weiteres Vorspiel war kaum vonnöten, und nachdem Julian die Erektion des anderen mit Gleitmittel eingerieben hatte, ließ er sein Becken langsam hinabsinken und Charles in sich eindringen. Den Kopf in den Nacken gelegt, keuchte Julian lusterfüllt auf, während er erst einmal langsam begann sich auf und ab zu bewegen. Unter ihm konnte er Charles erste Laute von sich geben hören und grinste triumphierend. Charles´ Hände hatten sich in seinen Pobacken vergraben, während Julian seine Bewegungen immer mehr beschleunigte.
Julian hatte schon fast den Höhepunkt erreicht – und ließ Charles dies auch durch lautes Stöhnen wissen -, als er einen stechenden Schmerz in seinem Rücken verspürte. Hatten sich Charles´ Hände wider besseren Wissens doch an seinem entblößten Rücken verloren? Nein, der Vampir hatte seine Finger auf seine Hüfte gelegt, um seinen Bewegungen Nachdruck zu verleihen. Aber die Huldra kannte dieses Gefühl genau, auch, wenn er es in letzter Zeit zum Glück selten erlebt hatte. Mit einem Ruck fuhr er herum, um den beobachter zu entlarven, der auf seinen Rücken gaffen musste – und erstarrte.
Eigentlich war Leurent die logische Antwort gewesen, doch dennoch erschütterte es Julian, den Vampir im Schatten der Tür stehen zu sehen, wo er sie mit einem Grinsen beobachtet hatte. Selbst jetzt, da er entdeckt worden war, machte er keine Anstalten, zu verschwinden. Er schien beinahe enttäuscht, dass das Spektakel vor ihm so abrupt geendet hatte. In dieser Situation konnte Julian unmöglich seine Tarnung zurückerlangen, doch er konnte den offenen Blick auf seinen Rücken nicht viel länger ertragen, sodass er sich ungeschickt auf Charles´ Schoß wand, um seine Rückseite vor Leurents Blicken zu verbergen. Seine unnatürlichen Bewegungen hatte anscheinend auch Charles aus seiner Ekstase gerissen, der irritiert aufsah.
„W-Wie lange stehst du da schon?“, brachte Julian nur irritiert hervor und merkte, wie sich sein Gesicht vor Scham erhitzte.
„Oh, lang genug, macht ruhig weiter, im Grunde ist das ja nichts, was ich noch nicht gesehen hätte. Du klingst hinreißend, Julian“, witzelte er und streckte seinen Nacken interessiert, um einen weiteren Blick auf den Rücken der Huldra zu erhaschen. Julian stieß ein schwaches Fauchen aus und drehte sich noch etwas weiter weg.
„Hör auf damit, du tust mir weh!“

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Mrs Lovett
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BeitragThema: Re: Deep in the middle of me I can be fantasy   Mo Feb 06, 2017 2:37 am

Selbst wenn er nicht mehr versuchte zornig auf Leurent zu sein, hatte Charles schnell bemerkt, dass dieser Vampir doch kein allzu angenehmes Gesprächsthema war, auch wenn er eigentlich gerne alles darüber preisgeben wollte, was die beiden in der Vergangenheit verbunden hatte und wahrscheinlich immer noch verband. Vielleicht würde Julian sich dann auch etwas aufgeklärter fühlen und die Schuldgefühle, die wie eine Last auf seinen Schultern zu ruhen schienen, hätten sich schneller aufgelöst.
Wenigstens schien der andere Vampir keine miesen Tricks bei seinem Geliebten benutzt zu haben, auch wenn der Blondschopf immer noch sichtlich aufgewühlt zu sein schien, so glaubte er doch lieber seinen Worten, dass er nicht vom anderen belästigt oder gar bedrängt worden war. Wie es in Zukunft jedoch aussehen würde…darüber hatte er sich tatsächlich nicht allzu viele Gedanken gemacht.
All die kreisenden Gedanken und seine anbahnenden Zweifel, dass es vielleicht doch keine allzu gute Idee gewesen war, ihn hier wohnen zu lassen, waren für einen kleinen Moment etwas zu viel für den Dunkelhaarigen, dass er froh war, dass Julian dieses Thema nicht weiter anschnitt und stattdessen seine Lippen mit weiteren fordernden Küssen benetzte.
„Du hast mir auch gefehlt. Wir sollten diesen aufwühlenden Tag mit etwas Angenehmen versüßen“, säuselte die Stimme des Älteren, gefolgt von einem dunklen Raunen, als seine Arme den schmalen Leib mit festen Griff umfassten und ohne großer Anstrengung hochhoben. Es störte ihn nicht, wenn sie dieses Gespräch auf einen anderen Zeitpunkt schieben würden, er hatte tatsächlich genügend aufwühlende Momente erdulden müssen, da war die Intimität zu Julian wahrscheinlich eine Erlösung, es fühlte sich gut an, Julian wusste genau, wie er den Vampir um den Finger wickeln konnte und Charles hatte sich nicht ansatzweise daran gestört. Die Nähe zum anderen blendete all seine Gedanken und Sorgen aus, nichts schien im Weg zu sein und nichts würde sie jetzt je stören können. Leurent war noch fort und würde nicht so schnell zurückkehren mit all seinen Habseligkeiten und einen anderen Besucher hatte keiner erwartet, abgesehen davon, dass er niemanden reinlassen würde, nicht jetzt.
Die unmittelbare Wärme und die lusterfüllten Küsse reichten aus, um die Lust in ihm weiter ansteigen zu lassen, er spürte, wie schrecklich unangenehm eng es in seiner Hose wurde und sich die anbahnende Erektion gegen Julians Leib drückte, was ihn ein forderndes Knurren entlockte.
Sie hatten nicht lange gebraucht, bis Charles sich auf das große Bett fallen ließ und Julian mit sich zog. Sich zu entkleiden wirkte noch nie so lästig, am liebsten hätte er ihre Kleidung einfach nur so vom Leib gerissen, so hastig, wie er sich aus seiner Hose schälte und Julian fordernd dabei half sich der lästigen Stoffschichten zu entledigen und während dieser mit dem Gleitmittel hantierte, nahm sich der Vampir die Freiheit seinen Körper mit sanften Küssen zu liebkosen, ließ seine Lippen die zarte Haut berühren, unterbrach seine Aktivität jedoch hin und wieder mit lusterfüllten Keuchen, als er langsam in den Gelockten hineinglitt. Es war immer wieder ein atemberaubendes Gefühl, welches wohl niemals zur Routine werden würde, viel zu einnehmend waren die fordernden Bewegungen des Anderen, viel zu Verstand raubend die reine Präsenz der Huldra, dass es Charles jedes Mal aufs Neue wunderte, wieso er nicht nach nur wenigen Bewegungen bereits die erwünschte Ekstase erreichte. Doch so war es viel besser, er genoss jeden kleinen Augenblick, lehnte sich im Bett zurück, dabei die Finger in den Pobacken des Kleineren vergrabend, während dieser seine Hüfte auf und ab bewegte und ihm dabei das ein oder andere dunkle Stöhnen entlockte, was den großen Raum regelrecht zu erfüllen schien.
Charles konnte spüren, wie ihm immer heißer in der Brust wurde, wie die Lust langsam seinen gesamten Körper einzunehmen schien und er dem Höhepunkt immer näher kam, auch Julian schien nicht fern davon zu sein, sodass er mit ein wenig Nachdruck und seinen Hüftbewegungen ihm nachhalf und das Tempo noch ein wenig beschleunigter, als urplötzlich die Bewegungen des Blonden unregelmäßig wurden und plötzlich ganz aufzuhören schienen. Wollte er die Position wechseln? Charles war beinahe bereit ihn irgendwie herumzudrehen, doch da hatte sich der Jüngere etwas ungeschickt auf seinen Hüften bewegt und so schnell, wie dieser Moment gekommen war, konnte er sehen, dass er ebenso schnell ihnen wieder entglitt und die Lust mit sich nahm. Verwirrt zog der Ältere sich eher ungeschickt aus seinem Partner wieder zurück, auf seinen Lippen brannte die Frage, was passiert war, doch diese wurde schnell mit den nächsten Worten, die in seinen Ohren erklangen, beantwortet. Charles‘ Miene verfinstere sich binnen weniger Sekunden als die hellen Augen das Antlitz des anderen Vampirs erkannten, welcher mit verschränkten Armen amüsiert und fordernd zugleich auf die beiden blickte, zum Unglück der Huldra. Er wusste, wie empfindlich er war, wenn es darum hin, seinen Rücken zu berühren oder gar anzusehen und Leurent hatte einen großen Fehler begangen, als er glaubte, er konnte die beiden einfach unbemerkt dabei beobachten wie sie miteinander schliefen.
„Leurent, du verscherzt dir deine Chancen schneller als du ahnst!“, knurrte die Stimme des Vampirs bedrohlich, während er sich schützend vor seinem Freund aufbäumte und ihm so die Möglichkeit gab, sich vom Sichtfeld des anderen wegzudrehen und vor allem seinen Rücken zu schützen. „Wieso bist du überhaupt schon hier, glaubst du, dass dein Aufenthalt dir nun die Erlaubnis erteilt, in unsere Privatsphäre einzudringen?!“, Charles bereute bereits seine Entscheidung und es tat ihm außerordentlich leid, dass ausgerechnet Julian nun darunter zu leiden hatte, wo es ihn nicht einmal ansatzweise betreffen sollte.

Leurent hatte nicht den Wunsch gehabt sich allzu lange Zeit mit dem Packen zu lassen. Er wollte in das Haus, das einzige, was er irgendwie einigermaßen als ein Zuhause betrachten konnte. Er hatte nie gedacht, dass es klappen würde, dass Charles doch wieder erweichen würde…wobei, jeder Dummkopf wusste wahrscheinlich, dass Charles nicht in der Lage war, konsequent zornig auf jene zu sein, die er liebte. Also eigentlich wusste Leurent von vornherein, dass es klappen würde, das machte es dennoch nicht weniger faszinierend und großartig zugleich und niemand hätte es ihm wohl verübeln können, dass er wie ein kleiner Junge, dem die Erlaubnis erteilt wurde, sich Zuckerwatte zu kaufen, hastig mit allem fertig werden wollte, um endlich da zu sein.
Und hey, wenigstens konnte er so noch ein lustiges Spektakel beobachten, das war eine extra gratis Schokoladentafel zu seiner Zuckerwatte und man konnte sich sicher sein, dass der Vampir dieses süße Spektakel nicht einfach so ablehnen würde.
Er hatte sich im Schatten des Hausflurs aufgehalten, wo ihn hoffentlich niemand sehen konnte, beobachtete, wie Julian offenbar auch ganz andere Seiten zu haben schien, ganz wilde Seiten, wie er da auf Charles‘ Hüften saß und ihn ordentlich bearbeitete, als würden sie sich schon ein komplettes Jahrhundert kennen. Dass sein Rücken da nicht aussah, wie man es eigentlich kannte, störte Leurent nur zu wenig. Es war seltsam, sicher und er konnte sich nicht vorstellen, dass das irgendwie praktisch sein konnte beim Sex, immerhin konnte man nur ins Nichts greifen, doch sicherlich kannte man da seine Tricks dem zu umgehen, abgesehen davon schien es die Beiden jetzt auch nicht zu stören, auch wenn nach einer Weile irgendetwas sie zu stören schien und der Dunkelhaarige war sich absolut sicher, dass es nicht seine Präsenz war, die plötzlich entdeckt worden war.
Dass er mit diesem Gedanken jedoch nicht mal ansatzweise falsch lag, wurde ihm spätestens bei Julians Blick bewusst und seinen darauf folgenden Worten. Er konnte gar nicht verstehen, wieso sie nicht einfach mit ihrer kleinen Show weitermachen konnten, oh nein, stattdessen schien die Vorstellung ein komplettes Ende genommen zu haben, als man ihn beschuldigte Julian wehzutun. Er? Wehtun? Wie sollte das denn aus dieser Ferne funktionieren?! Es klang beinahe schon beleidigend und Leurent wollte sich verteidigen, jedoch kam der gute Charles ihm wie immer zuvor und machte das alles ja noch komplizierter für den Älteren als es ohnehin schon war.
„Ich bitte dich, findest du es nicht auch ein bisschen zu dramatisch, dass ich hier irgendwem wehtun würde? Ich habe nur die Show genossen, die kleine wilde Seite, die Julian so hat. Entzückend und so heiß! Da habe ich mich ausnahmsweise gezügelt und mich bereit erklärt, nicht einfach überraschend mitzumachen und ihr seid wütend?“, Leurent war nicht dumm, er erinnerte sich daran, dass Julian ihm irgendwas über seinen Rücken erzählt hatte, doch er konnte sich nicht vorstellen, dass ein bloßer Blick irgendwelche Schmerzen in ihm hervorrufen konnte. War er wirklich so empfindlich?
„Hey, ich bin nicht hergekommen um Ärger zu machen, okay? Wie wär’s damit- ihr führt das irgendwie zu ende oder auch nicht und ich warte unten einfach und…ihr könnt mir das gerne auch jetzt erklären, was genau an ein bisschen Gucken wehtun könnte aber ich wage zu behaupten, dass ihr euch angekleidet wohler fühlt?“, sein Blick galt besonders Julian. Er hatte nicht die Absicht gehabt, es sich direkt mit der Huldra zu verscherzen, er mochte ihn und wollte mehr über den Liebhaber seines alten Freundes herausfinden. Leurent war niemand, dem vieles leidtat und dass er ihnen dabei zugeschaut hatte, wie sie miteinander vögelten, bereute er auch immer noch nicht, doch er wollte dabei ganz sicher nicht Julian körperlich verletzen; am liebsten hätte er sich bei ihm entschuldigt, doch wirkte es zu billig in seinen Augen, wenn er im Türrahmen eine halbherzige Entschuldigung murmelte. Doch bevor er tatsächlich so etwas wie ein reuevolles Verhalten vorzeigen konnte, musste er wohl oder übel darauf warten, dass die beiden sich aus ihrem Bett in ihre Klamotten bewegt hatten und Charles ihm irgendwie die Erlaubnis gab, für einen kleinen Augenblick alleine mit seinem Freund sein zu können

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Kauzi
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BeitragThema: Re: Deep in the middle of me I can be fantasy   Mi Feb 15, 2017 3:43 am

Während der erste Schock und die Überraschung in Julian langsam abklangen, machte Wut einem nur allzu bekannten Gefühl der Scham Platz. Noch vor einer Stunde hatte Leurent sein Blut in Wallung gebracht, wenn er ihn nur angesehen hatte und nun hatte er ihn beim Sex beobachtet, hatte ihn nackt und in einem der intimsten Augenblicke gesehen, die Julian mit seinem Freund hätte genießen können. Die Erkenntnis überkam ihn mit brutaler Härte und trieb ihm die Röte ins Gesicht. Dankbar drehte er sich in Charles´ angebotenen Schutz hinein. Der stechende Schmerz in seinem Rücken klang nur langsam ab, aber sobald er außerhalb von Leurents Sichtweite war, nahm die Qual sofort ab. Etwas ungeschickt zupfte Julian an der Decke unter ihnen, um seine Blöße wenigstens ein bisschen zu bedecken. Charles´ Stimme nach zu urteilen war er wütend, schämte sich nicht so wie die Huldra es tat. Julian wünschte sich, dass der andere Vampir einen besseren Einstieg in ihr Zusammenleben gefunden hätte; immerhin wollte er Leurent mögen und besser kennenlernen, doch solche Aktionen machten es ihm nicht gerade einfach. Was war nur los bei ihm, dass er es für eine gute Idee gehalten hatte, ihnen zuzusehen?!
„I-Ich dachte nicht, dass du so schnell wieder hier sein würdest“, murmelte Julian beinahe schon entschuldigend. Jetzt, wo sein Schmerz abgeebbt war, fiel es der Huldra schwer, Leurent mit der gleichen Wut wie zuvor entgegenzutreten. Etwas hilflos presste er sich gegen den Oberkörper seines Freundes, hoffend, dass er diese Situation irgendwie regeln würde, als Leurent einige Worte äußerste, die die Wut des Blondschopfes noch einmal ein wenig anfachten. Die hellen Augenbrauen zogen sich grimmig zusammen und ein Funkeln ging durch Julians Augen, das von vergangenem Schmerz zeugte.
„Bitte? Du hast doch gar keine Ahnung, was mir wehtut und was nicht! Du hast selbst gesagt, dass du Huldras nicht kennst, woher willst du also wissen, ob ich Schmerzen hab?“
Die Stimme des Jüngeren war ernsthaft verletzt. Wie konnte Leurent seine Reaktion auch noch in Frage stellen? Wie konnte er es wagen? Vor Julians innerem Auge blitzten schmerzhafte Erinnerungen auf an Wochen und Monate in Gefangenschaft, in denen der Schmerz in seinem Rücken so selbstverständlich wie Atmen gewesen war. Für einen Moment war er völlig abgekoppelt von der Realität, konnte auf Leurents weitere Worte nicht einmal mit schüchterner Röte reagieren. Charles´ leichtes Verkrampfen war Indikator genug, dass seine Worte etwas daneben gewesen waren. Es dauerte einige weitere Augenaufschläge, bis Julian sich aus seiner schmerzhaften Erinnerung befreit hatte und Leurents Vorschlag etwas entgegenzusetzen hatte. Eigentlich hätte Julian am liebsten jetzt und hier erklärt, wie falsch Leurent mit seinen Annahmen lag, doch er wusste selbst, dass seine Nacktheit ihn nur behindern würde und er wie ein kleiner Schuljunge vor sich hin stottern würde.
„Ich glaube nicht, dass wir hier noch irgendetwas zu Ende bringen“, schnaubte Julian vorwurfsvoll und verschränkte die Arme vor der Brust. Nur, weil Leurent anscheinend überhaupt keine sexuellen Hemmungen hegte, musste das für sie nicht genauso aussehen. So sehr Julian Charles auch vergötterte, in diesem Moment fiel es ihm doch etwas schwer, eine erotische Stimmung aufzubauen.
„Warte einfach unten, ich zieh mich an und erklär alles, okay?“
Die Stimme der Huldra war immer noch gereizt und anscheinend streng genug, dass sich Leurent ohne weitere Sprüche verzog. Mit einem erleichterten Seufzer ließ Julian sich auf Charles´ Brust sinken und schlang seine Arme fest um den kalten Leib, als wäre er sein einziger Halt in einem tosenden Sturm.
„Ist Leurent immer so…..so?“, presste Julian gegen die Haut des anderen hervor und wartete, bis die sanften Berührungen des Vampirs ihn wieder etwas entkrampften. Er wollte die ganze Sache eigentlich schnell geklärt haben, sodass er sich widerwillig von seinem Partner löste und sich vom Bett erhob. Für einen Moment blieb die Huldra nackt vorm Bett stehen, die Stirn in höchster Konzentration gekräuselt. Für einen Moment schienen Julians fantastische Merkmale zu verblassen, tauchten dann jedoch wieder auf. Frustriert warf er Charles einen Blick zu.
„Es hat keinen Zweck, ich bin viel zu aufgewühlt….Ich wünschte, ich könnte das kontrollieren!“
Frustration lag in seiner Stimme, während er sich langsam wieder anzog. Früher wäre das alles kein Problem gewesen! Julian hielt inne – tatsächlich hatte er Charles noch nicht von diesem dunklen Kapitel in seinem Leben erzählt.
„Wenn ich Leurent diese ganze Sache erkläre….es gibt da einige Dinge, die ich dir auch noch nicht erzählt habe. Aber ich denke, du solltest das alles auch erfahren.“
Julian schenkte dem Vampir einen entschlossenen Blick und ergriff seine kalte Hand. Gemeinsam gingen sie ins Wohnzimmer, wo Leurent schon auf der Couch lungerte und sie neugierig beäugte. Charles nahm neben ihm Platz, während Julian etwas nervös vor ihnen stehen blieb.
„Also gut, du möchtest wissen, was es mit Huldras auf sich hat? Gut, wirf einen kurzen Blick hierauf“, entgegnete Julian und schob sein Oberteil für einen kurzen Moment nach oben, um den beiden Vampiren einen genaueren Blick auf seinen Rücken und das astartige Loche zu gestatten. Er sog scharf Luft ein, als ein unangenehmer Schmerz durch seinen Rücken fuhr und ließ sein Shirt wieder sinken.
„Normalerweise können Huldras sich als Menschen tarnen und den Schmerz vermeiden, aber ich….ich kann das kaum noch. Noch bevor ich Charles kennengelernt habe, haben mich irgendwelche Drogenköche monatelang festgehalten. Irgendwas aus meinem Rücken war anscheinend wertvoll für sie. Sie haben mich mit irgendwelchen Mitteln vollgepumpt, damit ich mich nicht tarne und seitdem fällt es mir schwer, meine Tarnung zu behalten, wenn ich aufgeregt bin.“
Die Worte sprudelten nur so aus Julian heraus, nervös wie er war und seine Augen hatten sich immer mehr und mehr auf Charles geheftet, suchten bei ihm nach Unterstützung und Verständnis.
„Es hat alles nur noch schlimmer gemacht, die Schmerzen und…also nein, ich war nicht dramatisch!“, stieß Julian etwas vorwurfsvoll hervor und starrte vor sich auf den gemusterten Teppich. Seine Gedanken waren ein einziger Wirbel aus Emotionen. Vermutlich hatte er das ganze mehr Charles als Leurent erzählt, immerhin war diese Geschichte schon zu persönlich, um sie einem mehr oder weniger Wildfremden zu berichten. Doch nun war es raus und Julian fühlte sich wenigstens ein bisschen leichter.
„Und jetzt darfst du außerdem alles aus deinem Kopf streichen, was du über mich und Sex zu wissen glaubst!“, fügte Julian mit erröteten Wangen hinzu und schoss Leurent einen peinlich berührten Blick zu.

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Mrs Lovett
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BeitragThema: Re: Deep in the middle of me I can be fantasy   Mi März 01, 2017 2:59 am

Einen unsensibleren Auftritt konnte Leurent sich wohl nicht leisten. Charles spielte bereits mit dem Gedanken, ihn mehr oder weniger höflich darum zu bitten das Haus wieder zu verlassen, wenn dies die einzige Möglichkeit war ihre Privatsphäre aufrecht zu erhalten und er genoss sie eigentlich sehr. Und wie dieser Moment zeigte, würde einer von ihnen ganz besonders darunter leiden, wenn solch ein Hereinplatzen nun Gang und Gebe werden würde.
Unzufrieden knirschte der Vampir mit seinen Zähnen, blickte der hochgewachsenen Gestalt mit kritischen Augen noch hinterher, ehe er sich mit einem lauten Seufzer zurück aufs Bett fallen ließ. Nein, keiner von ihnen war wie sein unsterblicher Freund, sie konnten nicht einfach so mit den Schultern zucken und das zu Ende bringen, was sie angefangen hatten, die Stimmung war gänzlich aufgelöst und er konnte spüren, dass sein Geliebter zu aufgewühlt von all dem war, als dass noch irgendwelche intimen Gefühle und Gedanken dominieren konnten.
Seine kalten Finger fuhren sanft über das gelockte Haar, während die grauen Augen zu ihm hinunter schielten, dabei seiner Stimme lauschend.
„Unglücklicherweise ist Leurent genau…so. Grenzen sind diesem Dummkopf regelrecht unbekannt.“, stieß der Dunkelhaarige schwer seufzend aus. Am liebsten hätte er Julian einfach dazu überredet den anderen für einen Moment zu vergessen und stattdessen im Bett zu bleiben, doch auch für ihn war es wichtig, dass Leurent ein paar Regeln zu hören bekam und dieses Mal sich auch an alles hielt, wenn ihm ihre Freundschaft und sein Aufenthalt wirklich so sehr bedeuteten, sodass auch er sich eher widerwillig von der Huldra löste und sich langsam einkleidete. Hin und wieder schielte er interessiert zum anderen, beobachtete ihn dabei, wie er angestrengt versuchte sein wahres Ich zu verbergen. „Du musst dich nicht verstecken, nicht hier. Spar dir deine Energie für heute Abend auf.“, seine langen Beine traten zum Kleineren heran und er drückte ihm einen sanften Kuss auf die angestrengte Stirn, gefolgt von einem Lächeln, welches sich jedoch bei den nächsten Worten, die die Lippen des Blonden verlassen hatten, in ein Stirnrunzeln verwandelte. Er war besorgt und neugierig zugleich, was Julian ihnen erzählen wollte und was er noch nicht erfahren konnte in der Zeit, wo sie zusammen waren.
Sicher, Charles hatte selbst nicht jede Episode aus seinem Leben erzählt und schon gar nicht die dunklen und schrecklichen Zeiten, da war es wahrscheinlich nur fair, dass sie eine kleine Anzahl an Geheimnissen hatten, doch nun würde tatsächlich eins das Versteck verlassen und sich in den Köpfen beider Vampire einpflanzen.

Unten angekommen, hatte sich Leurent natürlich nicht vom Fleck bewegt, tatsächlich war Charles sogar überrascht darüber, dass er so viel Geduld hatte aufbringen können und bis gerade eben hier auf die beiden gewartet hatte um etwas Klarheit verschaffen zu können, was genau er falsch gemacht zu haben schien.
Seine übernatürlich hellen Augen blickten abwechselnd von Julian zu Charles, er wollte etwas sagen, doch die Huldra war ihm zuvor gekommen, als er seinen Mund geöffnet und zu spreche begonnen hatte.
„Bitte, Julian, du musst dir nicht selbst wehtun, nur damit er einen besseren Blick darauf hat..!“, entgegnete der Dunkelhaarige rasch als sich der andere plötzlich herumdrehte und sein Oberteil weit genug hinauf schob, damit man einen Einblick auf seinen außerordentlichen Rücken hatte. Aus einem Reflex und aus Respekt vor seinem Geliebten heraus, wandte Charles seinen Blick hastig ab, drehte seinen Kopf weit zur Seite, sodass er nicht einmal aus dem Augenwinkel heraus etwas erkennen konnte. Leurent hingegen musterte das ihm Unbekannte mit einer Mischung aus Erstaunen und Neugierde. So etwas hatte er natürlich noch nie in seinem Leben gesehen, auch wenn er schon eine Menge zu Gesicht erblicken konnte, doch das überstieg das ein oder andere, was seine Augen je erblicken konnte. Er konnte sich einfach kaum ausmalen wie so etwas überhaupt möglich war, wie ein kleiner Wald im Rücken eines einzelnen Individuums wachsen konnte. Wo war die Wirbelsäule, wo waren die Nieren, was geschah mit diesen Dingern? Natürlich, er selbst war kein normaler Mensch mehr, seine Nieren waren für niemanden von Nutzen, doch einige übernatürlichen Dinge auf der Welt konnte nicht einmal er sich vernünftig erklären.
Die nächsten Worte hingegen sorgten beinahe schon dafür, dass sich Leurents Staunen in einen bitteren Nachgeschmack verwandelten und während ihm bewusstwurde, dass seine Worte vielleicht mindestens genauso verletzend waren wie seine Blicke, schwappte in Charles Kopf eine Welle aus Besorgnis und Trauer über alles, was ihn wenige Augenblicke vorher vielleicht noch beschäftigt hatte. Es war in der Tat eine sehr persönliche Geschichte, die Julian von sich gab und der Vampire konnte verstehen, weswegen er so lange nichts darüber erzählt hatte. Wahrscheinlich hatten sie nicht einmal einen vernünftigen Zeitpunkt gehabt, wo man so etwas einbringen konnte. Charles hätte sich einfach nie träumen lassen, dass ihm so etwas Schreckliches widerfahren war und es tat ihm außerordentlich leid, dass er so eine schwere Zeit überstehen musste und darüber hinaus bleibende Schäden davontragen musste.
„Hey, Julie….das war mir nicht bewusst, normalerweise sind Rücken für andere nie ein Problem aber die haben im Vergleich zu deinem auch sehr langweilige Rücken und wahrscheinlich hat niemand in ihren Wirbelsäulen herum gepult.“, Leurent formte ein schiefes Lächeln, welches jedoch in Anbetracht der ernsteren Lage schnell wieder schwand und er den Jüngeren mit einer ernsten Miene betrachtete. „Tut mir leid, wenn ich dich verletzt haben sollte. Ich wusste es nicht besser und jetzt, wo ich weiß, was dir widerfahren ist, werde ich vorsichtiger sein, versprochen.“, seine Augen suchten die strahlend blauen des Anderen, ehe er sich von der Couch erhob und sich etwas näher auf Julian zubewegte. Seine Arme hatten sich um den Körper des Blonden geschlungen, dass er ihn umarmen und dennoch nicht den Rücken anfassen mussten. Er war Teil der Familie und der Langhaarige war ein herzlicher Typ und er würde es ganz sicher nicht zulassen, dass ein Händeschütteln das Einzige an Körperkontakt wäre. „Ich weiß übrigens nicht, ob ich einfach meine Hypothesen über dich und vor allem über dein Sexleben so aus dem Kopf streichen kann, es liegt einfach in meiner Natur über sowas nachzudenken.“, lachte der Vampir, ehe er langsam von Julian abließ und ihn kurz musterte. „Du bist mir doch nicht mehr böse, oder? Julielein, ich glaube das hier ist ein kleiner Meilenstein, der zu einer großartigen Freundschaft führt. Ich habe deinen nackten Hintern gesehen und sobald du meinen siehst, ist dies eine Freundschaft für die Ewigkeit, vertrau mir!“, er zwinkerte dem Blondschopf amüsiert entgegen, warf einen kurzen Blick auf Charles, ehe er sich entschuldigte und von dannen zog, um sein Zeug auszupacken
Charles hatte dies als Möglichkeit gesehen, um Julian freundlich zu sich zu bitten. Im Vergleich zu seinem älteren Freund konnte er noch nicht amüsiert lächeln und zwinkern. Diese Geschichte hatte ihn ein wenig aufgewühlt und es fühlte sich nicht richtig an, all das zu verdrängen und so zu tun, als ob ihm das niemand je erzählt hätte.
„Julian, ich möchte, dass du weißt, dass mir all das, was dir widerfahren ist, so außerordentlich leidtut! Ich hätte mir denken können, dass deine Natur nicht der einzige Grund war, wo ich doch- wenn auch wenig- eine Ahnung über Kreaturen deinesgleichen habe. Doch du brauchst dir keine Sorgen mehr zu machen über solch schreckliche Taten, ich werde alles Erdenkliche tun, dass dich niemand so sehr verletzt und wenn ich nur wüsste, wer diese schrecklichen Wesen waren, die dir dies angetan hatten, hätte ich dafür gesorgt, dass sie eine weitaus schrecklichere Zeit haben! Du bist für mich das Wichtigste in meinem Leben, das ist dir sicherlich bewusst und ich bin froh, dass du ein Teil deiner Vergangenheit mit mir geteilt hast.“, seine Stimme war sanft und dennoch voller Ernst, es waren nicht nur gut gemeinte Floskeln, die man so von sich gab, all das meinte Charles auch genauso und er wollte, dass Julian sich in seiner Nähe wohl und sicher fühlte.
Sanft fuhr der Vampir über das blonde Haar, über seine zarte Wange, ehe er sich zu ihm hinüberlehnte und ihm einen langen Kuss auf die zarten Lippen drückten, zärtlich und voller Liebe, die er diesem Fabelwesen entgegenbrachte und ihm gegenüber empfand.
„Und Leurent scheint nun im Klaren zu sein, dass er beim nächsten Male besser anklopft bevor er in unser Schlafzimmer hineinplatzt. Ist es denn weiterhin in Ordnung für dich, dass er hier verweilt?“


Sein Verweilen war tatsächlich in Ordnung, zumindest die meiste Zeit. Was beide sich wohl nicht gedacht hätten, war, dass er die meiste Zeit tatsächlich im Hause verbrachte. Wenn er nicht gerade gelangweilt durch die Gänge watschelte und andauernd hinausrief, dass ihm schrecklich langweilig war, sang er lautstark in der Dusche irgendwelche Songs aus den 80ern nach, so laut, dass Charles sich manchmal wünschte, seine Wände wären schalldicht. An späten Abenden jedoch hatten sie oft genug ihre Ruhe gehabt, Leurent liebte das Nachtleben und der Schwarzhaarige wusste, dass er auch gerne einer weiteren Aktivität nachging, gerne auch öfter als einmal in der Nacht. Seine Errungenschaften brachte er zum Glück nicht ins Haus, immerhin sollte dieser Ort immer noch eine fremdenfreie Zone sein und Charles wollte keine unbekannten Menschen hier ein- und austreten sehen und bis jetzt schien sich jeder daran zu halten. Wahrscheinlich hätte der Ältere am Tage sogar bessere Chancen gehabt, irgendwelche One- Night- Stands hineinzuschmuggeln, immerhin war der Hausbesitzer zur Tageszeit meistens aus und arbeitete für seinen Unterhalt, was Leurent immer noch halbwegs lächerlich fand, jedoch auch erfrischend, denn so konnte er Julian regelrecht auf die Nerven gehen.
Erst hatte er versucht subtil zu sein, wollte den armen Jungen mit der geballten Kraft seiner puren Präsenz nicht schon aus dem Konzept bringen, immerhin wusste er sein Tag eins, dass der süße unschuldig wirkende Prachtkerl nicht ganz so unschuldig war, nicht, wenn er schon diverse nicht jugendfreie Gedanken hatte, die den Schönling involviert hatte. Ach, Charles würde wahrscheinlich eine Menge dafür tun, um diese Gedanken einmal selbst lesen zu können, doch dieses kleine Geheimnis würde vorerst zwischen ihnen bleiben…oder nur zwischen ihm und- nun ja- ihm, immerhin wusste das Fabelwesen nicht einmal, dass jemand hin und wieder in seinem Kopf vorbeischaute und sich die Information nahm, die gerade aktiv durch die Synapsen floss…oder so ähnlich. Auf jeden Fall hatte es ihn in den ersten Tagen amüsiert, besonders dann, wenn sie plötzlich unbemerkt ineinanderliefen. Vampire waren Raubkatzen und Raubkatzen hatten unter anderem ein Talent dafür, möglichst leichtfüßig und unbemerkt zu sein und manchmal passierte es nun einmal, dass Julian nicht wusste, dass ein hochgewachsener Vampir um die Ecke kommen würde, in dessen Brust er einfach reinstolpern konnte….nun gut, ab einem gewissen Zeitpunkt machte er es gerne mal mit Absicht, nur um sich daran zu amüsieren wie schnell der Kleinere rot werden konnte.
Dieses Mal hingegen schienen sie sich perfekt aus dem Weg gegangen zu sein…zu seiner Enttäuschung. Aber vielleicht lag es auch nur daran, dass er den gesamten Morgen einfach so verschlafen hatte und nicht mitbekam, was in diesem Haus vor sich ging.
Leise summend schlenderte die hochgewachsene Gestalt von Zimmer zu Zimmer, blicke neugierig überall hinein, in der Hoffnung Charles‘ Loverboy endlich finden zu können, sodass sie irgendwas tun konnten. Selbst ein Ausflug wäre jetzt nicht verkehrt! Vielleicht in die Stadt, ein wenig die Läden unsicher machen, sie konnten aber natürlich auch sich im Kellerfundus des Hausbesitzers vergnügen, Leurent hatte immerhin Insiderwissen darüber, was sich da unten alles verbarg und- oh Mann- das war eine Menge!
Beinahe wollte der Dunkelhaarige seine Suche aufgeben, als ihm Geräusche aus einem Raum entgegenkamen und er sich sogar daran erinnerte, um welchen Raum es sich handelte- das Atelier, was Charles seinem Freund hergerichtet hatte! Mit schnellen und dennoch leisen Schritten eilte er zu dem großen Zimmer, klopfte freundlicherweise vorher kurz an, ehe er durch die Tür ging. Das Zimmer war hell erleuchtet vom natürlichen Licht, das aus den hohen Fenstern kam. Der Geruch von Farbe, gemischt mit dem Eigengeruch der Huldra und einem teuren Shampoo kamen ihm entgegen. Mittlerweile ein Geruch, den er irgendwie als angenehm empfand. „Julie! Ich dachte schon, ich wäre heute alleine zu Haus, doch du bist zum Glück doch hier und wow, du bist ja richtig produktiv!“, er trat näher an die schmale Gestalt heran, drehte seinen Kopf hin und her um das Gemälde zu betrachten, an welchem Julian zu arbeiten schien. Er war kein großer Kunstkenner, tatsächlich war er eher ein Kunstidiot, dieser ganze Kram war immer Charles‘ Job gewesen, er genoss nur schön aussehende Bilder. Zum Glück waren die von Julie tatsächlich alle schön anzusehen. „Ich hab mir noch nie deinen ganzen Kram angeschaut. Hast du eigentlich Charles schon mal gemalt? Hey, hey! Ich finde du solltest mich in allen Posen und Formen malen, gerne auch ohne Kleidung! Wir Vampire sind die perfekten Models, wir können auf ewig still halten! Was wird das hier eigentlich? Komm schon, ich will alles über dein Hobby erfahren!“

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Kauzi
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BeitragThema: Re: Deep in the middle of me I can be fantasy   Sa Aug 19, 2017 4:42 am

Eine weitere Person zu haben, die plötzlich das riesige Anwesen mit ihnen bewohnte, war tatsächlich ungewohnt. Auf einmal schien das riesige Haus zu schrumpfen, als wären die zahlreichen Zimmer nicht genug für drei erwachsene Menschen. Obwohl es so viele Zimmer und Gänge gab, war es, als würde Julian Leurent ständig über den Weg laufen. Natürlich bestand immer noch die Möglichkeit, dass der fremde Vampir absichtlich nach ihm suchte, aber wieso sollte er das tun? Julian kam sich selbst nicht spannend vor oder wie eine Person, die das Interesse eines Wesens erwecken konnte, das hunderte von Jahren auf dieser Erde verbracht hatte! Aber andererseits hatte er es auch geschafft in Charles Gefühle für ihn zu wecken, also vielleicht übte er eine Anziehungskraft auf Vampire aus, die er selbst nicht ganz verstand? Selbst dem naiven Lockenkopf kam es auffällig vor, wie oft Leurent plötzlich hinter Ecken auftauchte, sodass Julian gegen seine harte Brust stolperte und Körperkontakt erzwang. Noch immer fiel es ihm schwer in diesen Situationen mehr zu tun als zu stammeln und rot anzulaufen. Leurent war Charles in vielerlei Hinsicht ähnlich und vor allem äußerlich höchst anziehend. Seine beinahe überirdische Schönheit, seine Gelassenheit, seine Redegewandheit, all das wirkte so einnehmend auf Julian, dass er sich vorkam wie eine der leicht zu beeinflussenden Frauen in diesen kitschigen Nackenbeißer.
Auf der anderen Seite wollte er Leurent aber auch nicht aus dem Weg gehen. Er war neugierig, was diese Gestalt alles wusste: über Charles im Besonderen, aber auch über die Welt und New Orleans im Allgemeinen. Sicherlich war er eine wahre Schatzgrube, denn auch, wenn Charles ihm viel erzählte, die Huldra hatte das Gefühl, dass der Fremde ihm eine ganz andere Seite der Dinge zeigen könnte. Seine ganze Art hatte etwas…Verbotenes an sich. Wenn er nun endlich den Mut aufgebracht hätte, eine richtige Unterhaltung mit ihm zu führen. Tagsüber waren die beiden meist allein im Haus. Charles schlief entweder oder er beschäftigte sich mit seiner Arbeit, was er zwar nicht nötig hätte, aber beinahe wie ein Hobby für ihn zu sein schien. Julian nahm es ihm nicht übel. Sie beide brauchten ein wenig Zeit für sich und konnten nicht vierundzwanzig Stunden am Tag aufeinander hocken. Julian brauchte Zeit für seine Kunst, besonders jetzt, da ihm auf einmal alle Pforten offen zu stehen schienen. Charles machte keinen Hehl daraus, dass er ihn am liebsten mit Geschenken überhäuft hätte. Für die Huldra, die nie viel Geld gehabt hatte, war es wie ein Traum, plötzlich die teuersten Materialien kaufen zu können und auch noch ein Atelier zu haben, in dem er sich frei ausbreiten konnte. Charles´ Zuwendung und Geld machten all das möglich, wovon die Huldra nie geträumt hätte und er hatte zusätzlich versprochen, dass er seine Verbindungen spielen lassen würde. Zum ersten Mal in seinem Leben hatte Julian das Gefühl, dass er mit seiner Kunst etwas erreichen könnte. Er hatte sogar bereits einige konkrete Pläne geschmiedet, wie er seine Vision möglichst anonym unter die Leute bringen konnte, sogar ohne Charles´ Ressourcen allzu sehr zu beanspruchen. Immerhin war er ein Fabelwesen, konnte sich -gerade mit seinen Einschränkungen- nicht einfach unter Leute mischen.
Auch heute morgen arbeitete er fleißig an einem neuen Gemälde, eine Landschaft, die er aus seinen Kindertagen kannte. Neben ihm auf einem Tisch stand ein Laptop mit einigen Bildern aus Norwegen. Immerhin war es Jahrzehnte her, dass er in seiner Heimat gewesen war und er wollte lieber einige Referenzen zur Hilfe ziehen, um das Gemalte möglichst realistisch zu gestalten. Hier im Haus konnte er sich frei bewegen, war fast immer in seiner wahren Gestalt – auch, wenn er sich neben Charles und Leurent etwas plump vorkam. Mit einem Bleistift hinter das pelzige Ohr geklemmt und einem Lappen, um seine Fehler auszubügeln, stand Julian nun mit höchster Konzentration vor der großen Leinwand. Seine Augenbrauen hatten sich zusammengezogen und er kaute abwesen auf seiner Unterlippe, während er mit ruhiger Hand einige Feinheiten ausbesserte. Normalerweise konnte er Leurent riechen oder spüren, wenn er in der Nähe war, doch er war so in seiner Arbeit gefesselt, dass er aufschreckte, als er plötzlich eine Stimme hinter sich hörte. Ruckartig drehte er sich um, unsicher, ob er sich wirklich entspannen konnte, jetzt, da er sah, wer ihn gerufen hatte. Fürs erste legte Julian den Pinsel beiseite und wischte sich die Hände an seinem Malertuch ab, schenkte Leurent ein schüchternes Lächeln, das wie immer von einem Aufflammen seiner Wangen begleitet war.
„J-Ja, ich bin morgens eigentlich immer hier und arbeite, ich verlasse das Haus tagsüber nicht so gerne, nur, um Blake zu besuchen“, erklärte er dem Vampir. Als er merkte, dass der Mann neugierig auf sein Gemälde geschaut hatte, wurde er noch etwas unruhiger. Julian war es nicht gewohnt, dass Leute seine Werke begutachteten, während sie noch in Arbeit waren und mit seinen Fragen drängte er Julian schnell wieder in eine Richtung, über die er in der Nähe des Vampirs lieber nicht nachdenken wollte. Unauffällig schielte er zu seinem Skizzenbuch, in dem sich tatsächlich die ein oder andere Skizze von Charles befand. Wahrscheinlich wusste sein Freund selbst nicht, dass Julian ihn häufiger beim Schlafen beobachtete und seinen makellosen Körper für Anatomiestudien benutzte. Die halbnackten, teils sehr groben Skizzen musste Leurent nun wirklich nicht zu Gesicht bekommen!
„Ich bin nicht besonders gut im Portätieren, also wirst du nach ein paar Bildern von Charles leider vergeblich suchen“, flunkerte Julian in der Hoffnung, dass Leurent das Thema fallenlassen würde. Aber der Vampir schien ehrlich Gefallen an dem Thema gefunden zu haben und ließ nicht so einfach locker. Wie immer schaffte er es sofort, das Gespräch in eine etwas anzüglichere Richtung zu lenken und Julian räusperte sich ein wenig betreten.
„Wenn du möchtest, kann ich sicher was für dich zeichnen, aber nur mit Kleidung! Was soll Charles denn denken, wenn du nackt in meinem Atelier sitzt?“
Allein der Gedanke verursachte ein Kribbeln in Julians Magengrube. Von der reinen Gestalt des Vampirs konnte er sich ungefähr vorstellen, wie Leurent unbekleidet aussehen musste – sicherlich ein Anblick, bei dem es Julian unmöglich gewesen wäre, Ruhe zu behalten. Aber eigentlich war es keine schlechte Idee Leuten zu skizzieren. Dann musste er wenigstens stillhalten und kam nicht auf dumme Gedanken. Julian nahm sein Skizzenbuch auf und trat auf Leurent zu, ihn mit sanfter Gewalt auf einen Hocker drückend, der in der Mitte des Raumes stand. Allein die kurze Berührung war wie ein Stromschlag und er merkte, wie er seine Hände etwas länger auf Leurents Schultern ruhen ließ als unbedingt nötig. Schließlich ließ er sich neben dem Vampir auf einem zweiten Hocker nieder und begann, die scharfen Züge des anderen aufs Papier zu bringen.
„Naja, ich bin Künstler, zu mindestens wäre ich das gerne. Ich habe noch nicht wirklich einen Weg gefunden, meine Kunst an den Mann zu bringen, immerhin kann ich nicht einfach zu den Leuten hingehen und ihnen ein Ölgemälde in die Hand drücken!“
Während er vor sich hin skizzierte, wurde ihm mehr und mehr bewusst, dass seine Idee bei Leurent vielleicht sogar etwas besser aufgehoben war als Charles. Immerhin war der Fremdling doch immer so neugierig, nun konnte er ihm wenigstens einmal mit seiner Meinung aushelfen!
„Ich hatte die Idee….nunja, jetzt, wo das Internet doch mittlerweile so ein wichtiges Medium ist….Einen Videoblog zu machen und eine Onlinepräsenz zu erschaffen“, versuchte Julian möglichst lapidar zu erzählen, als wäre Leurents Meinung zu der Idee ihm gar nicht so wichtig. Außerdem hatte er den brisanten Teil seiner Idee ja noch gar nicht erwähnt.
„Allerdings möchte ich ungern meine wahre Identität preisgeben, ich möchte nicht die falsche Aufmerksamkeit auf mich ziehen. Deswegen dachte ich an ein Alter Ego.“
Julian hielt inne und studierte die Züge Leurents genau. Allerdings weniger seiner Skizze willen, sondern um seine Reaktion abschätzen zu können.
„Charles kennt sich mit modernen Sachen meist nicht so aus und ich habe ihm noch nichts von der Idee erzählt, ich weiß nicht einmal, ob er das gutheißen würde, aber…“
Julian merkte selbst, wie er sich in seinen Worten verlor und um die Wahrheit herumtanzte. Er war sich immer noch nicht ganz sicher, wieso er gerade Leurent dies anvertraute.
„Naja, ich würde das gerne als Frau verkleidet tun. So würde mich niemand erkennen und ich glaube, dass ich ganz gut darin wäre.“
Mittlerweile spürte Julian, wie sein Gesicht knallrot geworden war und er den Stift hatte sinken lassen, Leurent anstarrend und auf eine Antwort wartend. Er war doch immer so provozierend, nun sollte er auch so fortschrittlich mit der Sache umgehen, wie Julian es von ihm erwarete!


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